Länderauswahl:
Du wurdest von unserer Mobile-Seite hierher weitergeleitet.

Preview - Until Dawn : Der Teen-Horror der Game City

  • PS4
Von  |  | Kommentieren

Bei der Game City zeigte Sony im Truck am Friedrich-Schmitt-Platz unter anderem neues Material vom kommenden Horrorspiel Until Dawn. Und das nicht in einer langweiligen Präsentation, sondern man durfte den Titel gleich anspielen.

Eigentlich wurde Until Dawn vor zwei Jahren für die PS3 inklusive Move-Steuerung angekündigt. Mittlerweile wird Sonys Gruselabenteuer mit dem Dualshock-4-Controller bedient. Startet man die Vorschauversion, sieht man als Erstes in ein Mädchengesicht, das fast den gesamten Bildschirm füllt. Auf seiner Wange klebt Blut und es wirkt verängstigt. Das sieht man in seinen Augen. Ist das da jetzt etwa ein neuer Spielfilm von Quantic Dream? Der Nachfolger von Beyond: Two Souls? Nein, natürlich nicht. Das ist Until Dawn. Aber optisch ist die Portierung auf die PS4 jedenfalls bestens gelungen.

Im Keller

Das Mädchen mit den verängstigten Augen hört auf den Namen Ashley und steht mit Chris in einem Keller. Sie suchen eine Freundin, denn irgendetwas Schreckliches ist vorgefallen. Da läuft auf einmal ein Mädchen in einem weißen Kleid durch den nächsten Raum. Es kommt zwischen beiden zum Streit. Geredet wird in Until Dawn viel. Nachdem der Zoff beendet ist, fährt die Kamera in die Third-Person-Ansicht und ihr erkundet mit Ashley einen dunklen Gang. Hier und da blinkt etwas auf – wie in einem stilechten Adventure. Das gilt es dann natürlich zu untersuchen.

Dabei kann man mit Ashley nicht sonderlich schnell laufen, denn sie bewegt sich im Schritttempo. Und das ist gut so, da ihr als Spieler dadurch viel mehr das Gefangenensein nachempfindet. Ihr könnt in Gefahrensituationen nicht schnell weglaufen, ihr seid dem Geschehen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Ein schönes Horrorgefühl hängt dabei immer in der stickigen Kellerluft.

Until Dawn - gamescom 2014 Talk mit Chris
Chris spricht über seine Erfahrungen mit Until Dawn von der gamescom 2014.

Entscheidungen

Während der Sitzung wird man zu einigen Entscheidungen gezwungen. Das erinnert an Beyond: Two Souls, hier geht es aber beispielsweise darum, ob man vor einem seltsamen Kerl mit hässlicher Fratze flieht oder sich den Typ genauer ansieht. Auch wenn Ashley und Chris durch eine Entscheidung getrennt werden, finden sie in diesem Abschnitt nach kurzer Zeit immer wieder zueinander.

Eine interessante Szene folgt am Schluss: Ashley und Chris sitzen festgeschnallt an einem Tisch, über ihren Köpfen rotieren Kreissägen. Chris, der hier zum ersten Mal gesteuert wird, hat eine Pistole in der Hand. Eine Stimme aus dem Off stellt ihn vor die Wahl: Entweder er tut nichts und die Sägen töten beide oder er schießt: entweder auf Ashleys oder seinen eigenen Kopf. An dieser Stelle lässt „Saw“ grüßen. Allerdings sagte die Stimme nicht: „Ich möchte ein Spiel spielen.“ Denn das macht man ja schon die ganze Zeit.

Fazit

Hans Schneeweiss - Portraitvon Hans Schneeweiss
Teenie-Horror für Erwachsene

Until Dawn plätschert stellenweise so ruhig dahin wie ein Adventure - allerdings ein Adventure mit latenter Bedrohung. Dann holt es einen mit Schockmomenten wieder zurück mitten in den Horror. Es stellt uns vor Entscheidungen, die uns nicht immer leicht fallen. Das ruhige Erzähltempo sorgt für Atmosphäre, während die hektischen Szenen den Puls in die Höhe treiben. Until Dawn sollten nicht nur „Saw“-Fans auf ihrem Radar behalten.

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel