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News - Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler : Kritisiert PEGI-Petition beim Bundestag

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    Der Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler kritisiert die Petition zur Einführung des PEGI-Systems in Deutschland, die von Domenico Gentner auf der Seite des Deutschen Bundestages eingereicht wurde. "Die Einführung der PEGI in Deutschland [ändere] nichts am Problem der Indizierung", argumentiert der VDVC. "Auch mit PEGI-Aufkleber würden jugendgefährdende Medien weiterhin von der BPjM aus dem Verkehr gezogen oder gar gerichtlich beschlagnahmt."

    Zudem beanstandet der Verband mehrere "problematische Forderungen", weshalb man die Petition nicht unterstützen könne. Unter anderem heißt es in der Schrift, dass die USK "als letzte Instanz auf Fälle prüfen [soll,] in denen die Gewaltdarstellung zu weit geht und gegen geltende Gesetze verstößt." Dadurch werde "zum einen eine Abschaffung der Zensur gefordert, zum anderen aber eine Umwandelung der USK in eine Indizierungsbehörde."

    Auch die Einführung von abgetrennten Bereichen wie bei pornographischen Inhalten sieht der Verband kritisch. "Eine Umsetzung dieses Vorschlags würde [...] den Druck auf Hersteller erhöhen, Titel für eine Freigabe ab 16 zu kürzen", heißt es. Dadurch würden die Publisher umgehen, dass die Spiele nicht in Regalen, sondern der "Schmuddelecke" landen. Außerdem "würde der Reiz für Kinder erhöht, an die nun mit einem fast mystischen Prädikat versehenen Erwachsenenspiele zu gelangen", warnt der VDVC.

    Bis dato haben über 2.500 Menschen die Petition mitgezeichnet. Allerdings erst ab 50.000 Unterstützern setzt sich der Ausschuss des Bundestages mit dem Vorschlag auseinander.

    Eine ähnliche Position haben wir kürzlich in unserer Kolumne zum Thema PEGI geäußert.

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