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Test - Zone of the Enders : Zone of the Enders

  • PS2
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Zone of the Enders
Die Mech-Schlacht kann beginnen.

Nachdem ihr wisst, wie man sich verteidigen kann, beginnt das Spiel eigentlich erst richtig. Ihr erhaltet einen Funkspruch, der euch sagt, dass eurer Mech die Rettung der Menschheit sein kann und ihr ihn zu einem bestimmten Punkt bringen sollt. Das ist auf den Nenner gebracht die eigentliche Story, doch das Ganze ist nicht so einfach und viele Hindernisse, Endbosse und reichlich Gegner stellen sich euch in den Weg. Unter anderem zählt eine Kämpferin namens Viola mit zu diesem Kreis. Auch mit dieser Dame macht ihr bereits in einer frühen Phase des Spieles Bekanntschaft und gegen Viola werdet ihr diverse Schlachten austragen müssen. Diese Endgegner könnt ihr später auch selber steuern, wenn ihr den 'VS-Modus' freigeschalten habt. Zuerst müsst ihr aber den Story-Modus packen, der in verschiedenen Schwierigkeitsstufen vorliegt.

Es gibt viel zu tun
Eure grundlegende Aufgabe ist es, gegnerische Roboter zu bezwingen und gegnerische Einrichtungen ausser Gefecht zu setzen. Wie bereits erwähnt, wurde dies in eine abwechslungsreiche Geschichte verarbeitet. Gespielt wird im gesamten 'Orbital Frame'. Dieser ist in verschiedene Stadtteile beziehungsweise Bereiche unterteilt. Am Anfang könnt ihr zum Beispiel in ein anderes Gebiet fliegen als eigentlich auf dem Plan steht und dort die Menschen vor dem Niedergang bewahren. Ihr könnt aber auch eurer Hauptaufgabe folgen. Egal für was ihr euch entscheidet, die Gestaltung der anfallenden Aufgaben im Verlaufe der Geschichte ist abwechslungsreich gestaltet. Einige Aufgaben beispielsweise sind zeitbasierend, es gibt eine Stealth-Mission wo ihr euch an den Feinden vorbeischleichen müsst, weil ein Treffer tödlich endet und diverse Endbosse warten auf euch, die schwer zu knacken sind. Aufgelockert wird das Spiel durch Begegnungen mit anderen Charakteren in Zwischensequenzen, die vor allem ein optischer Leckerbissen sind. Hierdurch wird erfolgreich eine Monotonie bereits im Keim erstickt.

Zone of the Enders
Die Spezial-Effekte sind absolut sehenswert.

Hinzu kommt ein konstant steigender Schwierigkeitsgrad. Immer mehr Gegner stellen sich euch in den Weg, meist in kleineren Gruppen. Dabei verliert ihr durchaus eure Energie, die aber mittels 'Metatron'-Item wieder aufgefüllt werden kann. Dieses erhaltet ihr an bestimmten Punkten, die auch auf einer praktischen Übersichtskarte eingezeichnet sind, oder beim Sieg über bestimmte Gegner. Solltet ihr einmal sterben, ist das kein Beinbruch, da es unendlich Continues gibt - solltet ihr in der Tat mal das Zeitliche segnen, fangt ihr am letzten Sektor wieder erneut an. Fortschritte abzuspeichern ist dagegen nur im 'Orbital Frame' möglich. Dazu müsst ihr den jeweiligen Sektor erst verlassen. Beide Dinge ergänzen sich sehr gut und ihr müsst nicht grosse Teile erneut spielen.

Zone of the Enders
Auf der Übersichtskarte sind alle auffindbaren Items eingezeichnet.

Super Grafik, 1A Sound - Klasse Gameplay
Überhaupt ist die Optik derzeit das Beste, was die PlayStation 2 zu bieten hat. Kaum Flimmern, keine störenden Balken oder Treppcheneffekte. Die Programmierer haben auch vor spektakulären Lichteffekten keinen Halt gemacht - die Explosionen sind ein wahrer Augenschmauss. Die Stimmung als solches kommt einem düsteren Endzeitszenario recht nahe. Das Spiel ist weitgehend dunkel gehalten mit vielen Grüntönen. Die Objekte sind stets tadellos in die Landschaft integriert und können teilweise zerstört werden. Der einzige Kritikpunkt mag die Tatsache sein, dass die einzelnen Abschnitte nicht sonderlich gross ausfallen und ein wenig statisch wirken. Etwas mehr Dynamik wäre sicherlich noch überzeugender gewesen. Besonders erwähnenswert sind auch die Filmsequenzen im Anime-Stil, sowie die Cockpit-Ansicht während der Instruktionen. Ihr könnt zwar da nicht kämpfen, aber euch zumindest umschauen. Hinzu kommt eine perfekt inszenierte Steuerung, die an allen Stellen des Spieles überzeugen kann und wie erwähnt leicht erlernbar ist. Sehr gut gefallen hat mir auch der Sound allgemein. Die Musiktracks erweisen sich als angenehme Ohrwürmer und durch die Geräuscheffekte fühlt ihr euch sehr gut ins Geschehen versetzt. Aber auch hier gibt es einen kleinen negativen Dämpfer - die Sprachausgabe der Figuren ist englisch. Ihr müsst euch mit deutschen Untertiteln abfinden.

 

Fazit

von Jan Krause
von JSD: Kaufen! Meiner Meinung nach gehört 'Zone of the Enders' in jede Spielsammlung, auch in die der nicht Action-Begeisterten, so wie ich es bin. 'Zone of the Enders' ist ein grandioser Mix aus Action, Adventure und Anime, verhüllt in eine einzigartige grafische Pracht, die es so zur Zeit nur auf der PlayStation 2 zu bewundern gibt. Abgerundet wird das Erlebnis durch eine einfach zu handhabende und perfekt inszenierte Steuerung und mit prima Sound-Effekten. Die wenigen Mängel beeinflussen das Spielerlebnis keineswegs. 'Zone of the Enders' läutet in der Tat den Frühling in Sachen Games auf der PlayStation 2 ein. Fazit von Vigilante: Ich bin zwar nicht unbedingt ein Mechfan, aber die unkomplizierte Steuerung und das fast schon zu simple Gameplay konnten mich sofort überzeugen. Schnörkellose non-stop Action ist also angesagt. Dazu weiss die abwechslungsreiche Story zu gefallen, die dank den Rendersequenzen in Kinoqualität und professioneller englischer Sprachausgabe richtig episch daher kommt. Natürlich ist die Grafik das wahre Highlight in dem Game - endlich zeigt die PS2, was sie leisten kann. Nur Schade, dass das Spiel schnell durchgespielt ist. Action-Profis sehen schon nach wenigen Stunden den Abspann. Immerhin zeigt sich Konami spendabel und legt der deutschen Version von 'Zone of the Enders' ein exklusives 'Metal Gear Solid 2'-Video bei.  

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