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Test - ZOTAC GeForce RTX 4070 Ti Super Trinity Black Edition : Gravierende Umbauten zum Vorgänger

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Tja, manchmal hat mein einfach Pech. So wie im Falle der RTX 4070 Ti Super, deren Muster in der Redaktionsrotation leider bei den Kollegen, die vor uns dran waren, den Geist aufgab. Ein neues Sample musste her und das hat sich leider etwas hingezogen. Aber nun können wir euch endlich die dritte im Bunde der Super-Grafikkarten präsentieren und die schlägt sich erwartungsgemäß gut, nicht zuletzt dank einiger Umbauen zur normalen RTX 4070 Ti. Aber entspricht der derzeit höhere Preis auch dem Leistungsplus?

Die Einführung der Super-Modelle bescherte zumindest der RTX 4070 ein ordentliches Leistungsplus, bei der RTX 4080 verpuffte der Effekt weitgehend. Dafür haben die Preise wieder etwas angezogen und die Gemengelage bei den Grafikkarten ist mittlerweile unübersichtlich. Bei der RTX 4070 Ti Super weisen die Daten auf ein Leistungsplus hin, allerdings liegt der Preis ab 869 Euro deutlich über dem der alten Modelle, die ab etwa 729 Euro zu haben sind, zumindest im Falle der ZOTAC GeForce RTX 4070 Ti Super Trinity Black Edition.

Auf dem Papier spricht so einiges für einen Leistungsschub. So setzt NVIDIA bei der Super-Variante auf den AD103-Chip statt des kleineren AD104 von der früheren Version zugunsten des breiteres Speicher-Interfaces. Die Taktung bleibt allerdings recht ähnlich mit 2.340/2.610 MHz. Die CUDA Cores wurden von 7.680 auf 8.448 aufgestockt, die RT-Cores von 60 auf 66 und die Tensor Cores für die KI-gestützten Features von 250 auf 264. Für viele sicherlich wichtig, dass statt 12 GB nun 16 GB GDDR6X mit einem breiteren 256-Bit-Interface zum Einsatz kommen, was die Zukunftsperspektiven der Karte spürbar verbessert.

Beim Stromverbrauch bleiben die 4070 Ti Super und ihr Vorgänger beide bei 285W. Befeuert wird die Karte über den üblichen 12VHPWR-Stecker, der nötige Adapter von 2x 8-Pin liegt ebenso bei, wie die mittlerweile obligatorische Stütze für die Karte, damit das Gewicht nicht zu sehr auf den PCIe-Slot geht.

Die Trinity-Karte von ZOTAC entspricht selbstverständlich ihren Kameraden in der Baureihe mit einer Baugröße von 306,8 x 119,4 x 58,5 mm. Hochwertige Verarbeitung mit schicker Metall-Backplate, Ice Storm 2.0 Kühlung mit drei Lüftern, SPECTRA-RGB-Beleuchtung und die üblichen drei DisplayPorts 1.4a nebst einem HDMI 2.1 Anschluss. Die Kühlung leistet auch bei dieser Karte gute Arbeit und hält die GPU leise und geduldig bei unter 70 Grad, bzw. 85 Grad am Hotspot. 3 Jahre Standardgarantie + 2 Jahre nach Registrierung werden, wie bei ZOTAC üblich, geboten.

Hinsichtlich der Performance schiebt sich die RTX 4070 Ti Super erwartungsgemäß ziemlich genau zwischen die 4070 und 4080 Super und rückt dabei zur AMD Radeon RX 7900 XT auf, mit der sie sich ein spannendes Duell liefert. Bei der reinen Renderleistung hat AMD denkbar knapp die Nase vorn (je nach Benchmark allerdings), beim Ray-Tracing ist die NVIDIA-Karte deutlich stärker.

Im direkten Vergleich mit ihrem Vorgänger ist das Leistungsplus allerdings überschaubar und rechtfertigt nicht unbedingt den aktuellen Mehrpreis der Super-Variante. Im Durchschnitt liegt die Super zumeist unter zehn Prozent gegenüber der alten 4070 Ti, aber auch hier ist vieles abhängig von Spiel oder Benchmark. Unterm Strich stemmt die 4070 Ti Super aber jedes Spiel in 1080p und 1440p ohne Probleme und auch in 4K schafft sie bei den meisten Titel solide Framerates, ggf. mit minimalen Anpassungen bei den Einstellungen, um doch noch die 60 fps zu stemmen.

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