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Test - Battleborn : Review-Tagebuch - Update mit Wertung

  • PC
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Am Besten mit Freunden

Wer zusammen mit Freunden in die Schlacht zieht, hat am meisten Spaß. So ist es auch in Battleborn. Das Matchmaking funktioniert wunderbar, wenn man alleine spielt. Dennoch fallen Absprachen mit fremden Mitspielern schwer. Das ist jedoch nicht unbedingt dem Titel selbst geschuldet. Ihr könnt während der Partie Orte markieren und so eure Mitspieler auf offene Flanken oder andere Probleme aufmerksam machen. Dazu werden Sprachübertragung und ein Team-Chat unterstützt. Diese Möglichkeiten werden nur, wie in anderen Multiplayer-Titeln auch, viel zu selten genutzt.

Battleborn - Story Trailer
Dieser neue Trailer zu Battleborn geht näher auf die Handlung des MOBAs ein.

Das Gründen von Spielergruppen funktioniert einwandfrei und lässt euch ohne weitere Probleme mit euren Freunden zusammen spielen. Während des Testzeitraums stellten wir nahezu keine Server-Probleme fest. Das Finden von Matches ist zumeist innerhalb von ein, zwei Minuten erfolgreich. Das gefällt uns, da so keine zu langen Wartezeiten aufkommen, wenn man vom Looten-und-Leveln-Trieb besessen ist.

Die richtige Bildrate

Generell gefällt die Optik, sie passt sich dem lockeren und lustigen Rahmen von Battleborn an. Auf der höchsten Grafikeinstellung auf dem PC sind vor allem die bunten Explosionen und Schlachtfeste imposant. Wer lieber eine möglichst hohe Framerate erreichen will, kann entsprechende Tweaks vornehmen. So erhaltet ihr die Möglichkeit, die Bildrate auf geschmeidige 22 bis 62 fps oder auf 30, 50, 60, 72 oder 120 Bilder pro Sekunde zu limitieren. Wer einen starken Rechner hat, kann diese Limitierung selbstverständlich aufheben.

Die Sound-Kulisse erinnert stark an Borderlands. Die Verwendung von Waffen und Spezialfähigkeiten der jeweiligen Helden wird von absurden Tönen und Sprüchen untermalt. Ein weiterer Höhepunkt sind die Provokationen. Nach jedem Gegnerabschuss erhaltet ihr die Möglichkeit, diesem durch eine Animation noch mal unter die Nase zu reiben, dass ihr ihn getroffen habt. Hier gibt es von Liegestützen bis zum Mittelfinger sehr viele Augenblicke, die euch zum Schmunzeln bringen.

Fazit

Robin Rottmann - Portraitvon Robin Rottmann
Lustiges Multiplayer-Spektakel

Entwickler Gearbox zeigt mit Battleborn, dass er die Erfahrungen aus Borderlands sehr unterhaltsam auf eine neue Online-Erfahrung ummünzen kann. Die Multiplayer-Modi sind spaßig und machen süchtig, auch wenn die Einführungen in die jeweiligen Spielarten und in die Ausrüstungsoptionen zu wünschen übrig lassen.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Kampagne. Kaum ein anderer Shooter kann aktuell mit einer solch ausgiebigen Kooperfahrung glänzen wie Battleborn. Wer bereits mit Borderlands seinen Spaß hatte, wird sich mit dem Hero-Shooter ebenso vergnügen können. Leider schafft es Gearbox nicht, alle Figuren gleich gut in die Handlung einzuführen. Dadurch wirkt die Kampagne stellenweise leider etwas zerrissen. Battleborn ist das richtige Futter für die Spieler, die einen Hero-Shooter suchen, der die Tiefe eines MOBAs mit sich bringt. Die große Portion Humor, für die Gearbox bekannt ist, rundet den Titel ab.

Überblick

Pro

  • umfangreiche Kampagne mit Koop-Option
  • abwechslungsreiche Mehrspielermodi
  • Langzeitmotivation durch freischaltbare Helden und freischaltbares Equipment
  • viele Einstellungsmöglichkeiten für Leistung und Steuerung
  • toller Humor
  • Mitspieler lassen sich einfach finden

Contra

  • Einstieg in den Multiplayer sehr schwer durch knappe Einführungen
  • Menüführung sehr unübersichtlich
  • Vielzahl an Auswahlmöglichkeiten und Optionen ist nicht einsteigerfreundlich
  • Kommandozentrum sehr unübersichtlich
  • viele Helden sind erst nach langer Spielzeit freischaltbar
  • Kampagne wirkt stellenweise etwas zerrissen

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