Länderauswahl:
Du wurdest von unserer Mobile-Seite hierher weitergeleitet.

Special - Dark Messiah of Might & Magic - Eventbericht : Dark Messiah of Might & Magic - Eventbericht

  • PC
Von  |  |  | Kommentieren

Der Dieb ist eine der beiden Nahkampfklassen und besonders verstohlen. Er kann sich unsichtbar machen, sich tot stellen und sich als Mitglied des anderen Teams tarnen. Sein Dolchstoß von hinten tötet mit einem Stich. Dazu kommen Giftfallen, die er auslegen kann. Ist er allerdings einmal von einer Priesterin entdeckt worden, sollte er das Heil in der Flucht suchen, denn die Überlebensmöglichkeiten sind doch eher gering. Die meiste Zeit verbringt der Dieb im Schatten und stürzt sich auf ahnungslose Opfer.

Als reinste von allen Charakterklassen erweist sich der Krieger. Ein schnörkelloser Nahkämpfer, der alles, was ihm vor das Schwert kommt, niedermäht. Auf kurze Distanz hat er eine Menge Attacken, die fast jede andere Klasse sofort töten. Dazu kommt der Schild, mit dem er sich verteidigen und Pfeile von Bogenschützen abwehren kann. Das Problem beim Krieger ist, dass er schnell ermüdet. So haben die meisten Klassen die Möglichkeit zu fliehen. Wenn ein Krieger auf einen Krieger trifft, müssen die beiden sich klassisch duellieren und können mit normalen Attacken kaum Schaden machen. Dazu müssen die Schläge erst aufgeladen werden, um ihre tödliche Wirkung erzielen zu können.

Was vom Tage übrig blieb …

Einige Stunden Action später lässt sich sagen, dass Ubisoft und besonders Entwickler Kuju Entertainment (unter anderem verantwortlich für den Mehrspieler-Teil von 'Call of Duty: Finest Hour') ein ganz heißes Eisen im Feuer haben. Der Crusade-Modus von 'Dark Messiah of Might & Magic' macht Spaß, ist fordernd und hat durch die Länge der Gefechte großen Unterhaltungswert. Da jede Klasse ausprobiert und hochgelevelt werden kann, ist der Spieler nicht an eine Rolle gebunden. Schön ist auch, dass Teamwork groß geschrieben wird, weil alle Fallen und Waffen nicht nur dem anderen Team schaden, sondern auch den eigenen Truppen. Vielleicht wird dieses „Friendly Fire“ eine Option sein, die auf dem Server später ausschaltbar ist.

Das Balancing hat noch ein paar Probleme, an denen Kuju Entertainment arbeiten muss. Zurzeit sind die Fernkämpfer noch stark im Vorteil und besonders Magier und Bogenschützen gewannen bei unseren Spielen die Karten praktisch alleine. Dazu kommt, dass die Karten sehr groß sind und eine Spieleranzahl unter 32 das Spielvergnügen sehr beschränkt, weil man ewig von Punkt zu Punkt laufen muss, nur um dort von einem hochrangigen Gegner sofort wieder in die ewigen Jagdgründe geschickt zu werden.

Teamwork und gute Klassenbalance werden im Endeffekt entscheiden, wer die Karten und die gesamte Schlacht gewinnt. Das ist jetzt schon gut ersichtlich, denn wenn in einem Team bestimmte Klassen nicht vertreten sind, wird es untergehen.

Wir verabschieden uns von Paris und sind sicher, dass 'Dark Messiah of Might & Magic' schnell viele Fans finden wird. Der Titel macht sehr viel richtig und bringt eine frische Brise in die Multiplayer-Szene. Noch nie war das Kämpfen mit Schwert und Schild so gut fühlbar und gut nachgebildet. Leider müssen wir auf die Physikspielereien der Source-Engine im Multiplayer verzichten.

Kommentarezum Artikel