Test - FNATIC Gear : Clutch & Flick 2 nebst Streak im Test

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Fnatic ist seit seiner Gründung im Jahre 2004 zu einer weltbekannten Marke im E-Sport-Bereich geworden. Warum also nicht auch im Hardwarezirkus mitmischen? Unter dem Namen Fnatic Gear wird schon seit geraumer Zeit Peripherie für den geneigten Gamer und natürlich die Fans der Teams vertrieben. Der erste Schwung an Mäusen, Tastaturen und Headsets konnte uns seinerzeit im Test noch nicht voll überzeugen. Mit den Mäusen Clutch 2 und Flick 2 sowie zwei Modellen der Streak-Tastatur soll nun aber alles besser werden.

Die Mäuse: Fnatic Clutch 2 und Flick 2

Die Mäuse Clutch 2 und Flick 2 sind jeweils für 59,99 Euro zu haben und erregen damit durchaus Aufmerksamkeit. Hinsichtlich des Innenlebens nehmen sich die beiden Nager nichts, der Unterschied liegt einzig und allein in der Ergonomie. Während die Clutch 2 leicht asymmetrisch als Rechtshändermaus geformt ist, setzt die Flick 2 voll und ganz auf Symmetrie.

Da bei beiden Modellen die Daumentasten an der linken Seite sitzen, schauen Linkshänder in die Röhre. Der Formunterschied ist deshalb allenfalls für Spieler mit spezieller Grifftechnik von Belang. Kleinere Unterschiede gibt es zudem bei Abmessungen und Gewicht. Die Clutch 2 bringt 97 Gramm auf die Waage bei 131,9 x 65,7 x 43,4 mm, die Flick 2 hingegen gibt sich mit 93,9 Gramm und 130,9 x 70,2 x 40,0 mm zufrieden.

Der moderate Preis von 59,99 Euro sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass Fnatic Gear beim Innenleben den Sparstrumpf in der Schublade gelassen hat. Beide Mäuse nutzen den viel gelobten optischen PMW3366-Sensor von Pixart, einen der aktuell besten und präzisesten Sensoren für unsere kleinen Freunde. Bis zu 12.000 dpi werden unterstützt, in 100er-Schritten via Software und dpi-Schalter einstellbar. Die Maustasten sind mit Omron-Schaltern bestückt und verfügen über einen sehr angenehmen Druckpunkt.

Die beiden Daumentasten sind recht hoch montiert, aber noch gut erreichbar. Sensibel genug, um schnell genutzt zu werden, aber nicht so sensibel, dass sie unfreiwillig gedrückt werden können. Die leicht strukturierten Seiten und die minimal aufgeraute Oberfläche der Maus sorgen zudem für einen guten Grip. Auch das Mausrad gefällt mit gut spürbarer Rasterung. Das Klappern, wie es früherer Fnatic-Mausräder aufwiesen, wurde weitgehend ausgemerzt. Gut gefallen uns zudem die großen Gleitflächen.

Mittels der Fnatic-OP-Software, die sich derzeit noch in der Early-Access-Phase befindet, können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Interessant ist, dass ihr mittels der dpi-Taste nicht einfach nur die dpi-Einstellung ändert, sondern auch zwischen bis zu drei Profilen umschaltet. LEDs auf der Oberseite der Maus zeigen an, welches Profil gerade aktiv ist. Je Profil lassen sich Beleuchtung von Logo und Mausrad mit drei Effekten, Lift-off in zwei Stufen, Polling Rate, Angle Snapping und Tastenbelegung justieren. Die derzeit lediglich auf Englisch verfügbare Software ist noch etwas rudimentär, aber zweckdienlich.

Alles in allem sind die beiden Fnatic-Mäuse recht zweckmäßig und schnörkellos gehalten, erfüllen aber voll und ganz ihren Zweck. Dank starken Sensors und guter Verarbeitung könnt ihr bei beiden Modellen ohne schlechtes Gewissen zugreifen, solltet aber zuvor schauen, welche Gehäuseform euch mehr liegt. Wir legen Palm-Grip-Spielern die Clutch 2 ans Herz, während Claw-Grip-Spieler wohl eher mit der Flick 2 selig werden.

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