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Test - Rumble Roses XX : Rumble Roses XX

  • X360
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Je nach Austragungsort müsst ihr in einem Single-Match bestehen, wagt euch an ein Tagteam-Duell, prügelt euch wie in einem klassischen Beat’em-up auf der Straße, bis die Energie zur Neige geht, oder aber nehmt an speziellen Erniedrigungs-Matches teil. In diesen wird vorher bestimmt, in welchen Outfits die Verliererin nachher mehr oder weniger erniedrigende Possen durchstehen muss: z. B. eine Yoga-Übung, einen Pool schrubben oder unter einer Stange hindurchtanzen. Andere Match-Typen gibt es nicht, selbst die Schlammschlacht aus der PS2-Fassung wurde gestrichen. Immerhin gibt es einen spaßigen Mehrspieler-Modus für bis zu vier Spieler. Ebenfalls vorhanden ist eine Xbox-Live-Unterstützung, sodass ihr online gegen bis zu drei Kollegen antreten könnt – unsere Testsessions waren allerdings von einigen Lags geplagt.

Ring-Spanner

Der Hauptkaufgrund für die meisten User dürfte aber wohl die Grafik sein. Schon die PS2-Version sah gut aus, aber die X360-Fassung legt da nochmals eine ordentliche Schippe nach: Die Charaktermodels sehen (mal abgesehen von den peinlichen Kostümen) sehr realistisch aus und bewegen sich meist geschmeidig im Ring. Dazu kommen realistische Licht- und Unschärfe-Effekte, welche der Optik noch zusätzlichen Glanz verleihen. Weniger überzeugen können die Arenen, welche mit Aliasing und mäßigen Details zu kämpfen haben, was aber wenig stört. Unschöner sind da schon Clipping-Fehler und unpassend grob gestaltete Frisuren bei den Ringerinnen. Ein Fest für jeden Spanner ist hingegen die Kameraführung, welche während Aufgabegriffen und Cut-Scenes des Öfteren auf die Höschen, den Tanga-Po oder die Oberweite der Kontrahentinnen zoomt. Manchmal dürft ihr sogar selbst die Bildführung übernehmen. Eher im Bereich "Katastrophe" ist der Sound anzusiedeln: Die Japano-Mucke ist kaum länger als ein paar Minuten zu ertragen, die missglückten Soundeffekte und die nervige Ringsprecherin zehren sogar schon früher an den Nerven.

Fazit

von David Stöckli
Die gute Nachricht: ’Rumble Roses’ ist auf der X360 besser als auf der PS2. Die schlechte Nachricht: Es ist nur ein wenig besser. Nach wie vor verschenkt Konamis Damen-Keilerei trotz ordentlicher ’SmackDown’-Kampfengine und passablem Mehrspieler-Spaß viel Potenzial und dürfte nur Spanner vor der Konsole wirklich glücklich machen.

Überblick

Pro

  • ansehnlich modellierte Charaktere
  • brauchbare Wrestling-Engine
  • passable Mehrspieler-Modi

Contra

  • grausiger Sound
  • mäßiger Umfang
  • ungenaue Kollisionsabfrage

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