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News - Unhinged : Oxenfree-Entwickler und Netflix kündigen First-Person-Horrorspiel an

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Der Streaming-Riese Netflix und sein hauseigenes Entwicklerstudio Night School Studio haben ein neues Videospiel-Projekt enthüllt. Das First-Person-Horrorspiel trägt den Titel Unhinged und soll bereits am 30. Juni 2026 für alle Netflix-Abonnenten erscheinen. Das Team, welches vor allem für die atmosphärische Oxenfree-Reihe bekannt ist, setzt bei diesem Titel auf ein sehr experimentelles Konzept: Das Spiel läuft über den Fernseher, wird jedoch komplett mit dem eigenen Smartphone gesteuert. Zudem wartet das Projekt mit einer prominenten Hollywood-Besetzung auf.

Im Mittelpunkt der Handlung steht die junge Frau Ava, die von der Schauspielerin Zoë Kravitz gesprochen wird. Ava sitzt während eines heftigen Hurrikans der Kategorie 5 in ihrem Apartmentgebäude fest. Der Strom ist ausgefallen, die Notausgänge sind verriegelt und die Nachbarn verhalten sich zunehmend bedrohlich. Ihre einzige Verbindung zur Außenwelt ist ihre Freundin Claire, verkörpert von Stranger Things-Star Sadie Sink, die im Gebäude gegenüber wohnt und das Geschehen von außen beobachten kann. In einer weiteren, noch geheim gehaltenen Rolle ist zudem Synchronsprecher-Veteran Troy Baker mit von der Partie.

Das spielerische Alleinstellungsmerkmal von Unhinged ist die tiefe Einbindung des Smartphones via Cloud-Streaming. Nach dem Scannen eines QR-Codes auf dem Fernseher verwandelt sich das Handy in das virtuelle Gegenstück im Spiel. Mittels der Gyroskope im Smartphone steuern Spieler direkt die Handbewegungen der Protagonistin und leuchten so mit der Taschenlampe dunkle Ecken aus.

Wenn Ava im Spiel eine Textnachricht oder einen Anruf von Claire erhält, vibriert und klingelt das echte Smartphone des Spielers in dessen Hand. Während die Sprachausgabe des Telefonats direkt aus dem Handylautsprecher schallt, läuft der restliche Umgebungssound der Wohnung bedrohlich über die TV-Lautsprecher weiter.

Die Entwickler betonen, dass Unhinged als kompaktes, snackbares Erlebnis konzipiert wurde. Eine Spielrunde dauert je nach Entscheidungen zwischen 20 und 50 Minuten – in etwa so lang wie eine herkömmliche Serienepisode auf Netflix. Für maximale Zugänglichkeit sorgt die Wahl zwischen zwei Spielmodi.

Im Story-Modus fallen Zeitdruck und der Bildschirmtod weg, sodass sich Spieler ganz auf die Erzählung konzentrieren können. Der Standard-Modus hingegen konfrontiert die Spieler in stressigen Momenten mit einem unerbittlichen Timer. Wer in der vorgegebenen Zeit nicht das richtige Objekt im Raum findet, stirbt und muss am letzten Kontrollpunkt neu starten.

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