Special - Tom Clancy's The Division 2 : Ein Monat in Washington, D. C.

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Meinung Andreas Philipp:

Ich habe weit über 150 Stunden in The Division 2 hinter mir und derzeit sieht es so aus, als würden noch etliche Stunden hinzukommen. Ob es am Ende mehr werden als die über 500 Stunden im ersten Teil? Ich weiß es nicht, aber die Chancen stehen gut. Das Spiel trifft genau meinen Nerv und verfügt – bis auf Kleinigkeiten – nahezu über alles, was ich mir während des ersten Teils auf die Wunschliste gepinselt habe. Insbesondere die Tatsache, dass Washington, D. C. nach Abschluss der Kampagne keine „tote“ Stadt ist, spielt dabei eine große Rolle.

Egal, ob ich solo durch Straßen und Kanalisationen streife oder mich mit meinen Koopkumpels in den unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden in Missionen oder Kopfgeldjagden mit Hyenas, Outcast, True Sons oder Black Tusk messe: Ich habe Spaß, und zwar eine Menge, weil fast alles so ungemein befriedigend und motivierend umgesetzt wurde, allem voran wichtige Aspekte wie Kampf, Gunplay und Trefferfeedback, Loot-System und die freie Erkundung. Ich hoffe, dass diese Freude am Spiel noch lange anhält, die letzten Bugs alsbald behoben werden und freue mich auf die kommenden Inhalte.

Meinung Sascha Göddenhoff:

Nachdem ich die Kampagne komplett im Team mit meinem besten Freund gespielt hatte, fiel mir die Umstellung auf den Solopfad zunächst schwer. Bis Weltrang 3 wurde ich nicht warm mit The Division 2, weil ich wenig Schaden machte und selbst nichts einstecken konnte. Doch nachdem ich mich intensiv mit Rüstungssets, Waffenmods und Boni auseinandergesetzt hatte, kam mein persönlicher Durchbruch.

Seitdem verbringe ich mindestens so viel Zeit mit der Anpassung meines Charakters wie in den Schießereien. Denn die Balance, die zwischen hochwertiger Ausrüstung und dem Schwierigkeitsgrad gefunden wird, ist hervorragend: Wenn ich falsch ausgestattet bin oder meine Stärken nicht ausspiele, sehe ich spätestens auf „Herausfordernd“ oder „Heroisch“ nur noch die Radieschen von unten. Umgekehrt bekomme ich nach wie vor Glücksgefühle, wenn ich allein oder mit einem Team richtig abräume und dafür massig Loot einstreiche. Hier trifft geniales Spielgefühl auf geniales Belohnungssystem!

In diesem Zusammenhang finde ich das Konzept der steigenden Weltränge hervorragend, weil damit auf einfache, aber strukturierte Art und Weise ständig neue Inhalte und Herausforderungen ins Spiel gelangen können. Was Massive Entertainment schon in den ersten Wochen nach dem Launch an Inhalten und spielerischen Verbesserungen abgeliefert hat, ist schlicht beeindruckend. Auch das Beheben größerer Probleme, beispielsweise die nicht funktionierenden Fertigkeiten am Startwochenende, erfolgte rasend schnell. Klotzen statt kleckern ist die Devise.

Wenn das so weitergeht, werde ich noch sehr viel Zeit in The Division 2 verbringen. Bislang fühle mich als Solist wie auch als Teamplayer bestens versorgt. Hervorheben möchte ich die sehr kollegialen Mitspieler, mit denen ich bisher auf der PS4 in den Kampf gezogen bin. So macht selbst das Ballern mit Unbekannten richtig Laune!

Wir machen Washington D.C. sicherer - 4er-Zocksesssion zu Tom Clancy's The Division 2
Felix, Andi, Sascha und Flönz machen die Straßen von Washington D.C. sicherer in ihrer 4er-Koop-Zocksession mit Tom Clancy's The Division 2.

Meinung Christian Kurowski:

Für mich ist Tom Clancy's The Division 2 eine kolossale Überraschung. Nicht, was die spielerische Qualität betrifft: Ich konnte mich bereits Ende Dezember bei Massive Entertainment in Malmö von The Division 2 überzeugen. Trotzdem flaute die Vorfreude zwischenzeitlich ab – bis ein Kumpel den Vorschlag machte, gemeinsam auf dem PC Washington, D. C. von bösen Buben zu befreien. Es dauerte nicht lange, bis mich die Loot-Shooter-Fortsetzung fest im Klammergriff hatte. Die Story ist relativ beliebig und kommt nie richtig in Fahrt (außer gaaaaaanz am Ende), aber das ausgezeichnete Leveldesign und die vielen kleinen Geheimnisse begeistern mich auch nach knapp 100 Stunden Spielzeit.

Die Suche nach den Jägern und ihre Masken, der geheime Bunker und das G.-Phillips-Protokoll bilden nur einen kleinen Teil der Spielerfahrung, aber aufgrund ihrer mysteriösen Natur und der vielen Rätsel, die auch die Community vor Fragezeichen stellte, gehören diese Aktivitäten zu meinen liebsten in Tom Clancy's The Division 2. Damit hatte ich im Vorfeld nicht gerechnet. Ich kann in Ruhe alleine die Stadt erkunden, mit Freunden Missionen bewältigen oder Nervenkitzel in der Dark Zone erleben. Egal wie weit meine Kollegen im Spiel sind, ich habe immer eine gute Zeit und werde fast immer für meinen Aufwand belohnt. Das rechne ich dem Spiel hoch an.

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