News - Xbox Series X/S : Exklusivtitel künftig eine Einzelfallentscheidung
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Microsoft hat die Abkehr von der generellen Multiplattform-Strategie beschlossen. Exklusivspiele bleiben aber künftig eine Einzelfallentscheidung.
Im Rahmen des Xbox Games Showcase hat Microsoft die Kehrtwende offiziell publik gemacht und bestätigt, dass man in Zukunft die eingeschlagene Multiplattform-Strategie zumindest nicht generell verfolgen will. Demnach wird es künftig auch wieder Xbox-Exklusivspiele im Konsolenbereich geben, die nicht den Weg auf die PlayStation 5 und/oder die Nintendo Switch 2 finden.
Die ersten beiden Titel diesbezüglich sind der potentielle Action-Hit Gears of War: E-Day sowie Clockwork Revolution. Beide Titel werden im Konsolenbereich auf Dauer ausschließlich für Xbox Series X/S zu haben sein. Es handelt sich explizit auch nicht um eine zeitliche Exklusivität, die einen späteren PlayStation-Release denkbar machen würde. Trotzdem soll es auch künftig Multiplattform-Spiele geben, wie Matt Booty Chief Content Officer des Xbox-Teams bekräftigt.
Wie also wird man zukünftig diesbezüglich vorgehen? Kurzum: Von Spiel zu Spiel wird es sich um eine Einzelfallentscheidung handeln, ob der jeweilige Titel exklusiv der Xbox vorbehalten bleibt oder nicht. Ganz generell sollen jedoch große Multiplayer- und Live-Service-Spiele künftig den Multiplattform-Ansatz weiter verfolgen; diesbezüglich ist die Sachlage also klar.
Klarheit gibt es auch, was bereits bestätigte Multiplattform-Titel betrifft. Heißt also: Spiele wie Halo und Fable, die bereits für andere Konsolen bestätigt wurden, werden weiterhin für diese erscheinen.
In allen anderen Fällen wolle man laut Booty "die richtige Entscheidung und nicht die schnelle Entscheidung" treffen. Die konkreten Plattformen, für die ein neuer First-Party-Titel der Xbox Game Studios erscheint, werden dann in Einzelfällen jeweils mit der Bekanntgabe des Release-Termins bestätigt werden. Im Gegensatz zu Sony, das einen härteren Exklusivitätskurs mit seinen großen Hits fährt, lässt sich Microsoft also durchaus mehr Türen in Sachen Multiplattform offen.

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