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News - 2XKO : Schwacher Start führt zu weiteren Entlassungen

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Nach dem Konsolen-Launch seines League-of-Legends-Fighting-Games 2XKO schraubt Riot die Teamgröße deutlich zurück. Der Titel habe zwar eine leidenschaftliche Kerncommunity gefunden, aber nicht genug Momentum erzeugt, um ein großes Entwicklerteam längerfristig zu rechtfertigen.

Nur rund drei Wochen nach dem offiziellen Konsolenstart von 2XKO reduziert Riot Games die Größe des Teams deutlich. Rund 80 Mitarbeitende, knapp die Hälfte des ursprünglichen 2XKO-Entwicklungsteams, wurden freigestellt oder intern umverteilt. Grund dafür ist laut Riot, dass das Spiel beim breiten Publikum nicht die erwartete Spielerbindung und Nutzerzahlen erreicht hat.

2XKO war über Jahre in Arbeit, zunächst unter dem Projektnamen Project L angekündigt und später offiziell als frei spielbarer 2-gegen-2-Fighter im League-of-Legends-Universum veröffentlicht. Nach der Veröffentlichung im Early Access für PC im Herbst 2025 folgte im Januar 2026 der Launch auf PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Trotz der Verbindung zu einer der größten Gaming-Marken von Riot fand das Spiel jedoch nicht den erwarteten Anklang bei einer breiten Spielerschaft. Riot selbst erklärte, dass 2XKO zwar bei einem engagierten Kernpublikum funktioniert, das allgemeine Momentum aber nicht ausreiche, um ein großes Team langfristig zu unterstützen.

Einerseits betont Riot, dass die Arbeit am Spiel nicht beendet sei und ein kleinerer, fokussierteres Team weiter an Verbesserungen arbeiten werde. Es soll etwa auf Feedback der Community reagiert werden und Funktionen weiterentwickelt werden, die von Spielern am häufigsten gewünscht wurden. Gleichzeitig wurde versichert, dass die Pläne für die Wettbewerbsserie des Spiels im Jahr 2026 unverändert bleiben sollen, und dass Riot seine Partnerschaften mit lokalen Turnierveranstaltern weiterführen will. Andererseits ist die reduzierte Teamgröße ein deutliches Zeichen dafür, dass der Titel im Wettbewerb mit anderen Fighting Games und Live-Service-Titeln härter kämpfen muss als erwartet.

Die Art der Personalentscheidung sorgt ebenfalls für reichlich Diskussionen. Einige berichten davon, dass Mitarbeitende mit sehr kurzer Vorlaufzeit informiert wurden, was für Empörung innerhalb der Community und der Entwicklerbranche sorgt. Für viele Beobachter macht dieser Schritt den Eindruck, als habe Riot die Erwartungen an den Launch und die anschließende Spielerbindung zu hoch angesetzt, ohne genügend Marketing- oder Community-Anreize zu schaffen, die das Spiel über die kritische Anfangszeit hinaus tragen.

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