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Preview - Aliens: Colonial Marines : Loving the Alien?

  • PC
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Nachdem die erste Welle an Aliens überstanden ist, gilt es, das Schiffswrack weiter zu untersuchen. Auf dem Weg zum nächsten Ziel sammeln wir die Smartgun auf, die Feinde automatisch ins Visier nimmt. Angesichts der Masse der heranstürmenden Xenomorphs erweist sich die Waffe schnell als unabdingbar. Kurz darauf endet unser Ausflug in die Sologefilde von Aliens: Colonial Marines.

Extermination- und Escape-Modus

Die erste Mehrspielervariante nennt sich Extermination-Modus. Hierbei treffen Aliens und Marines aufeinander. Die Spieler haben dabei die Wahl, in wessen Haut sie schlüpfen. Zudem unterteilt sich jede der Parteien nochmals in unterschiedliche Klassen. Aliens unterscheiden sich in Form, Angriffsarten und anderen Charakteristika. Das Ziel beschränkt sich hierbei jedoch nicht darauf, die Widersacher einfach zur Strecke zu bringen. Darüber hinaus werden verschiedene Aufträge in Echtzeit vorgegeben, die dann schnellstmöglich von den Aliens und Marines erfüllt werden müssen.

Die zweite Spielvariante, die wir ausprobierten, nennt sich "Escape". Wie der Name bereits erahnen lässt, liegt der Fokus hier auf der Flucht, zumindest wenn ihr in der Rolle der Marines unterwegs seid. Dazu müsst ihr euch innerhalb der vorgegebenen Zeit von Punkt zu Punkt fortbewegen. Aufgabe der Aliens ist es hingegen, alles dafür zu tun, die Soldaten daran zu hindern. Schaffen es die Marines binnen des vorgegebenen Zeitlimits, das rettende Raumschiff zu erreichen, wechseln die Spieler die Parteien und alles beginnt von vorne.

Während sich die Marines klassisch aus der Egoperspektive spielen lassen, erfolgt die Steuerung der Aliens aus der Third-Person-Perspektive. Das Besondere hierbei ist, dass die extraterrestrischen Lebensformen überall herumklettern und Feinde durch Objekte hindurch ausmachen können. Gerade in der Rolle der Aliens offenbart sich jedoch eine Schwäche, die bereits in der früheren Version kritisiert wurde: Die Animationen der Xenomorphs sind weiterhin äußerst steif und wirken alles andere als natürlich, speziell wenn sie an Wänden oder Decken entlangkrabbeln.

Versionsunterschiede?

Leider konnten wir nur die PC-Version anspielen. Da sich der Titel aber ohnehin nicht auf dem höchsten grafischen Niveau befindet, kann man davon ausgehen, dass die anderen Versionen kaum Abstriche machen werden. Auch Informationen zur Wii-U-Fassung und der Einbindung des Wii-U-GamePads gaben die Entwickler noch nicht preis. Bekannt ist lediglich, dass das GamePad unter anderem als Motion-Tracker fungieren wird.

Fazit

David Kepler - Portraitvon David Kepler
Nach dem ersten Anspielen bin ich ein wenig ernüchtert. Das bisher Gezeigte lässt auf einen soliden Action-Shooter schließen. Die Spielmechanik funktioniert und gibt bisher keinen Anlass zu Kritik, aber abseits des Szenarios fehlt es Aliens: Colonial Marines an Besonderheiten. Auch wenn die Veröffentlichung in nicht mehr allzu weiter Ferne liegt, bleiben nach wie vor viele Fragen unbeantwortet. Gibt es genügend Passagen im Spiel, in denen der Spieler die Atmosphäre auf sich wirken lassen kann, oder liegt der Fokus ausschließlich auf Ballereinlagen? Wird das Spiel-Design genügend Abwechslung bieten? Gerade die bis dato wenigen Gegnertypen könnten schnell für ein monotones Spielerlebnis sorgen. Der Mehrspieler hingegen verspricht interessante Ansätze, muss aber noch zeigen, dass ein spielerisches Gleichgewicht zwischen Marines und Aliens herrscht. Ich lasse mich im Februar nächsten Jahres gerne positiv überraschen.

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