Länderauswahl:
Du wurdest von unserer Mobile-Seite hierher weitergeleitet.

News - Anno 117: Pax Romana : Erfolgreicher Start trotz harscher Kritik

  • PC
  • PS5
  • XSX
Von  |  | Kommentieren

Ubisoft meldet den erfolgreichsten Start in der Geschichte der Anno-Reihe. Trotz gemischter Kritiken auf Steam hat der neue Städtebauer in den ersten Tagen bereits hohe Verkaufszahlen erreicht und sich in mehreren digitalen Stores weit oben platziert. Der Titel ist für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S erschienen und führt Spielerinnen und Spieler in das Römische Reich des 2. Jahrhunderts, dem bisher frühesten historischen Setting der Serie.

In Anno 117 schlüpft ihr in die Rolle eines Statthalters, der neue Provinzen aufbauen und verwalten muss. Ihr könnt euren Einfluss auf unterschiedliche Weise ausweiten, etwa durch wirtschaftliche Stärke, militärische Präsenz oder diplomatisches Geschick. Gleichzeitig eröffnet die Wahl der Startregionen verschiedene Herausforderungen: Latium bietet zentrale Machtpositionen, während das keltisch geprägte Albion andere taktische Möglichkeiten mit sich bringt. Das Spiel verbindet die bekannten Anno-Mechaniken mit neuen Ideen, etwa der Möglichkeit, Gebäude diagonal zu platzieren, wodurch Städte organischer wirken und strategische Optionen erweitert werden.

Das scheint bei den Spielern gut anzukommen, auch wenn es Kritikpunkte gibt. Einige Elemente im Hintergrund scheinen auf KI-Generierung zu basieren, was bei der Community für Diskussionen sorgt. Ubisoft hat angekündigt, diese Teile nachzubessern und betont, dass es sich um Platzhalter handle, die bei internen Reviews durchgerutscht sind. 

Auf Metacritic erreicht das Spiel bei der Spielepresse eine starke Wertung von 85. Die User sind weniger gnädig, wobei bei der Wertung von 6,6 vor allem die KI-Thematik im Vordergrund steht. Ähnlich sieht es bei Steam aus, wo derzeit 72 Prozent der Bewertungen positiv sind.

Während die spielerischen Elemente fast durchweg gelobt werden, gibt es noch Kritik wegen Bugs und Problemen beim Multiplayer. Zu letzterem hat Ubisoft bereits einen PC-Hotfix veröffentlicht, für Konsolen soll ein entsprechender Patch in Kürze folgen. Bis dahin wird Cross-Play aufgrund des Versionsunterschieds temporär deaktiviert. Ein größerer Patch, der weitere Probleme beheben soll, wurde für die erste Dezemberhälfte angekündigt. 

Erneut also ein Release, der nicht ohne Probleme über die Bühne gegangen ist, was leider zur Norm geworden ist. Immerhin ist sich Ubisoft der Probleme bewusst und arbeitet bereits an Lösungen. Ärgerlich ist das trotzdem. 

Kommentarezum Artikel