News - Assassin's Creed: Mirage : Ubisoft äußert sich zum kontroversen Saudi-Arabien-DLC
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Assassin's Creed: Mirage erhält einen von Saudi-Arabien finanzierten DLC, was als kontrovers angesehen wird. Jetzt hat sich das Unternehmen diesbezüglich geäußert.
Mit Assassin's Creed Shadows gibt es mittlerweile ja einen neueren Teil, doch auch das etwas ältere Assassin's Creed: Mirage ist noch am Start und soll einen weiteren Zusatzinhalt erhalten. Dieser kommende DLC gilt aber nicht als unumstritten, weil dieser nämlich aus Saudi-Arabien finanziert wird. Jetzt hat sich Ubisoft dazu geäußert.
Der kostenfreie neue DLC wurde im August angekündigt und ist in Al Ula in Saudi-Arabien angesiedelt. Vor diesem Hintergrund gibt es zwischen Ubisoft und Saudi-Arabien Verbindungen unter anderem in Sachen Finanzierung. Ubisoft sah sich in der Folge Kritik aufgrund der Geschäftsbeziehungen mit Saudi-Arabien ausgesetzt, nachdem dem Land auch immer wieder Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden.
Im Rahmen einer grundsätzlich internen Q&A-Runde hat sich auch ein Ubisoft-Angestellter mit der Thematik befasst und dem Management diesbezüglich Fragen gestellt. Unter anderem drehte sich die Fragestellung auch darum, ob die Beziehungen zu Saudi-Arabien im Kontext des DLC-Pakets nicht schädigend für das Image von Ubisoft seien. Die Bedenken seien umso größer, also dass Ubisoft-CEO Yves Guillemot in der Hauptstadt Riyadh im Rahmen der Global Sport Conference aufgetreten sei.
Das Management von Ubisoft verwies in der Antwort auf diese Fragestellung, dass der Guillemot-Besuch Teil der diplomatischen Herangehensweise des französischen Präsidenten Emmanuel Macron gewesen sei. Gegenüber den Magazinen Game File und IGN bekräftigte Ubisoft darüber hinaus, dass man im Hinblick auf den neuen DLC für Assassin's Creed: Mirage trotz der Finanzierung aus Saudi-Arabien die vollständige Kontrolle habe; Beeinflussungen aus Saudi-Arabien gebe es bei der Umsetzung des Zusatzinhalts nicht.
Vielmehr sei die Erstellung des DLC-Pakets nur durch "die Unterstützung von lokalen und internationalen Organisationen sowie durch den Zugang zu Experten und Historikern" möglich geworden. Yves Guillemot hatte zuvor auch darauf verwiesen, dass Al Ula eine UNESCO-Weltkulturerbestätte sei und der kostenfreie DLC würde den Spielern die Möglichkeit geben, diese digital zu erforschen.
Der viel diskutierte Saudi-Arabien-DLC zu Assassin's Creed: Mirage soll ab dem 16. September 2025 erhältlich sein.

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