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Test - Palworld : Finaler Test: In Version 1.0 ist Palworld ein wahres Content-Monster mit riesigem Suchtfaktor

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Ich erinnere mich gut daran, wie ich vor drei, vier Jahren einen Trailer zu Palworld sah und dachte: “Das sieht irgendwie seltsam aus.” Klar, ein Monster-Catching-Spiel à la Pokémon in 3D war etwas, womit ich definitiv etwas anfangen konnte. Aber dann kamen Schusswaffen hinzu und Pals, die am Fließband Items herstellen, und das alles sah auch gar nicht mal sonderlich hochwertig aus. Ich speicherte Palworld als Kuriosum in meinem Kopf ab. Als es jedoch 2024 in den Early Access startete, war ich total begeistert von dem Mix aus Survival-Gameplay und, nun ja, Pokémon eben. Knapp zweieinhalb Jahre später ist das Spiel fertig … und ich bin regelrecht verliebt.

Wer Palworld das erste Mal sieht, denkt natürlich direkt an Pikachu, Glurak, Relaxo und Co., denn die Ähnlichkeiten zu Pokémon sind nicht von der Hand zu weisen. Das geht sogar so weit, dass diverse Pals (so heißen die Monster hier) so aussehen, als hätte Entwickler Pocketpair eine KI mit Bildern von Pokémon gefüttert und gesagt: “Mach davon mal Abwandlungen!”

Aber auch die spielerischen Gemeinsamkeiten sind offensichtlich: Statt Pokébälle werft ihr Pal-Sphären auf wilde Monster, um sie einzufangen. Die Biester sind verschiedenen Elementen wie Feuer, Wasser, Gras, Erde, Elektro und Neutral zugeordnet, beherrschen dazu passende Attacken und es gibt ein Stein-Schere-Papier-Prinzip (Wasser schlägt Feuer, Elektro schlägt Wasser und Feuer schlägt Gras). Die Pals leveln auf, lernen neue Attacken, ihr könnt ihnen aber auch mit bestimmten Früchten neue Techniken beibringen. Außerdem könnt ihr neue Monster aus Eiern ausbrüten.

Ganz und gar kein Pokémon-Klon!

Trotz aller Parallelen zum größten Unterhaltungs-Franchise der Welt, ist Palworld dennoch keine faule Kopie. Das fängt schon damit an, dass es kein Rollenspiel mit rundenbasierten Kämpfen ist, sondern sich im Survival-Crafting-Genre einsortiert. Insofern heißt die direkte Konkurrenz gar nicht Pokémon (zumal Palworld wohl niemals auf einer Nintendo-Plattform erscheinen wird), sondern viel eher ARK: Survival Evolved.

Ihr strandet auf einer Inselgruppe namens Palpagos mit nichts als einem Lendenschurz am Körper. Eure ersten Aufgaben bestehen also darin, Holz und Steine zu sammeln, um grundlegende Werkzeuge und eine Werkbank zu bauen. Dann könnt ihr aber auch schon eure Pal-Sphären craften, um euch eure ersten Minions, äh, ich meine Freunde zu fangen.

Bis zu fünf Pals finden Platz in eurem Team, einer von ihnen kann stets neben euch herlaufen und euch im Kampf sowie, je nach Pal, auch beim Ressourcenabbau unterstützen. Auf manchen Pals könnt ihr später reiten, sobald ihr den entsprechenden Sattel hergestellt habt, und einige von ihnen sind flugfähig.

Schnell errichtet ihr eure erste Basis. Das Bausystem ist simpel und bietet weitaus weniger Möglichkeiten als das Pendant aus Enshrouded, doch es funktioniert in Version 1.0 deutlich besser als noch im Early Access und es gibt reichlich Dekorations-Sets zum Freischalten. Wer also Wert darauf legt, sein virtuelles Heim hübsch einrichten zu können, wird reichlich Optionen dafür vorfinden. Es gibt aber Genrevertreter, die Palworld in diesem Aspekt deutlich übertrumpfen.

Solche Kumpels sind echt Gold wert

Generell gilt, dass Palworld vor allem auf Gameplay-Ebene brilliert. Ihr streift durch die regelrecht gigantische Spielwelt, die dank zahlreicher Biome wie Grasland, dichten Wäldern, Wüsten, schneebedeckten Bergen, einer Vulkanlandschaft, Stränden und mehr viel optische Abwechslung bietet, und stoßt dabei ständig auf neue Pals. Ihr fangt die Tierchen ein und könnt sie anschließend nicht nur in eurem Team einsetzen, sondern auch als Arbeitskräfte in eurer Basis.

Dort helfen sie euch beim Bau neuer Anlagen, bauen Rohstoffe ab, bestellen Felder, liefern das nötige Feuer für eure Schmelzöfen und Kochstellen und und und. Jede Art von Pal hat eine individuelle Eignung. Chikipi zum Beispiel, ein Hühnchen, kann Feldfrüchte einsammeln sowie auf der Farm weiden, um Eier zu produzieren. Der süße kleine Teafant kann Felder bewässern. Sparkit, der Pikachu-Verschnitt von Palworld, erzeugt Strom, kann aber zum Beispiel auch bei der Item-Herstellung an Werkbänken helfen und Gegenstände transportieren.

Am Anfang erledigt ihr noch viele Handgriffe in eurer Basis selbst, aber recht schnell lagert ihr die Arbeiten an eure Schützlinge aus. In Palworld steckt auch ein ganzes Stück Automation-Gameplay drin, nur dass ihr hier eben keine maschinellen Produktionszyklen errichtet wie in Factorio und Co., sondern eure Pals organisiert. Ihr weist ihnen bestimmte Aufgaben zu und stellt sicher, dass alle Herstellungszyklen geschmeidig laufen.

Seine Arbeiter sollte man gut behandeln

Anders als Fabrikkomponenten haben Pals jedoch mehr Bedürfnisse als nur Energieversorgung. Sie wollen nicht bloß regelmäßig etwas futtern, sondern brauchen auch einen Schlafplatz. Zudem müssen sie sich hin und wieder mal etwas entspannen können, also baut ihr nicht bloß Betten, sondern auch eine heiße Quelle, in der die Monster ein gemütliches Bad nehmen. Außerdem können die Biester krank werden, weshalb ihr immer etwas Medizin auf Lager haben solltet. Und wehe, ihr stillt nicht ihre Bedürfnisse! Dann werden sie depressiv und ihre Arbeitsleistung lässt stark nach. Doch auch dagegen gibt es zum Glück die passende Spritze.

Das Management eurer Basis und der darin arbeitenden Pals macht eine Menge Spaß, weil es immer was zu optimieren gibt. Neue, stärkere Pals arbeiten auch effizienter, bedürfen aber mehr Nahrung. Zudem ist limitiert, wie viele Helferlein ihr in eurer Basis beschäftigen dürft, sodass ihr ständig abwägen müsst, welche Pals gerade am sinnvollsten in eurem Lager sind, um die von euch priorisierten Crafting- und Bauprojekte schnellstmöglich umsetzen zu können.

Zusätzlich sorgen die Kreaturen für Leben in der Bude. Dadurch macht mir Palworld auch als Einzelspieler sehr viel Spaß, während ich zum Beispiel bei Valheim immer gedacht habe: “Warum soll ich im Offline-Modus ein Wikingerdorf bauen, wenn ich der einzige Bewohner bin?”

In Palworld baue ich sogar voller Freude mehrere Basen, weil das auch auf lange Sicht notwendig ist. Selbst wenn die Einstellungen meiner Singleplayer-Welt oder eines Multiplayer-Servers mehr Pals pro Basis als das Standardmaximum von 15 erlauben, zwingt euch der begrenzte Bauplatz irgendwann zur Expansion. Auf meinem eigenen Online-Server mit einem Maximum von drei Basen pro Spieler habe ich dieses Limit längst ausgeschöpft: Ein Lager dient zum Ressourcenabbau und als Brutstätte, eines als Bauernhof und primäre Nahrungsquelle und das dritte als Fabrik.

Ein unwiderstehlicher Loop

Was Palworld endgültig in die Königsklasse seines Genres erhebt, ist sein grandioses Spieldesign, bei dem alle Systeme wunderbar ineinander greifen und eine extreme Sogwirkung entfalten: Ihr findet neue Pals, setzt sie in eurem Lager ein, um Prozesse zu beschleunigen, stellt somit schneller Dinge her und erhaltet für all das Erfahrungspunkte. Ihr und eure Monster steigen dadurch im Level auf und werden stärker. Außerdem erlaubt euch das die Freischaltung neuer Technologien, etwa besserer Waffen und Rüstungen oder neue Anlagen für eure Basis.

Mit höheren Stufen und besserer Ausrüstung könnt ihr euch stärkeren Pals entgegenstellen, die ihr natürlich auch wieder fangen wollt, und euch in gefährlichere Gebiete vorwagen, wo euch neue Rohstoffe erwarten, die ihr wiederum für die neuen Produktionen benötigt. Und so entsteht ein Gameplay-Loop, der euch für weit über 100 Stunden an den Bildschirm fesselt. Die Liste an Zielen, auf die ihr in Palworld hinarbeiten könnt, steigt exponentiell mit eurer Spielzeit – und ich liebe das!

Manch einen könnte es stören, dass er für Item A erst Item B benötigt, wofür wiederum die Ressourcen C, D und E essenziell sind, die man auch erstmal noch besorgen muss, aber für genau diesen “Grind” spiele ich so einen Titel wie Palworld. Und ich finde es auch toll, dass mich das Spiel ständig wie ein Skyrim von meinem mir selbst gesetzten Ziel ablenkt – wenn auch auf andere Art als Bethesdas RPG-Hit.

Die Erkundung macht Spaß, aber …

Palworld ist kein Spiel mit einer sonderlich interessanten Lore, geschweige denn Story. Auch die Open World glänzt nicht gerade durch spannende Orte, die zum Erkunden einladen. Ihr findet zwar haufenweise Ruinen, die von einer vergangenen Zivilisation zeugen, aber die erzählen nichts. Bis auf Tagebucheinträge von anderen Charakteren ist all das, was ihr findet, rein spielerischer Natur: neue Pals, Schatztruhen mit Items, neue Ressourcen, Statuetten, mit denen ihr Boni für euren Charakter freischalten könnt, Open-World-Bosse und zufallsgenerierte Dungeons.

Ihr trefft zwar auch immer wieder NPCs, die euch mit Nebenquests versorgen, doch das sind nur deshalb freudige Entdeckungen, weil sie euch beim Fortschritt helfen. Ihr absolviert die Missionen für Erfahrungspunkte und zusätzliche Belohnungen, nicht weil sie erzählerisch gehaltvoll ausfielen oder interessant designt wären. Mal besorgt ihr Ressourcen, mal bestimmte Pals, mal bekämpft ihr bestimmte Gegner. Komplexer und somit spannender wird es niemals.

Da aber die Kernelemente von Palworld (Pals fangen, Basenbau, Crafting, Aufleveln) eine so gute Symbiose ergeben, macht das Erkunden trotzdem Spaß. Ich freue mich über jeden neuen Pal, über jede Statuette, jede Truhe. Alles hilft mir dabei, voranzukommen – und ich lasse mich gerne ablenken. Da wollte ich eigentlich Wolle sammeln, um Stoff herzustellen, den ich für eine neue Rüstung brauche, um dann aber einer imaginären Spur aus Schatzkisten zu folgen, neue Pals zu entdecken, einen Bauplan für eine neue Waffe zu erhalten, die ich mir sofort bauen will, und einem neuen Boss gegenüberzutreten ... und mich am Ende zu fragen, warum ich eigentlich nochmal meine Basis verlassen hatte.

Das und die motivierende Progression sorgen für einen hohen Suchtfaktor. Der Mix aus Basenbau- und Management, Erkundung und Kämpfen wird auch nie langweilig. Die Action ist launig, weil einerseits eure Pals mit ihren Attacken ein Effektgewitter heraufbeschwören und sich andererseits das Gunplay dank guter Hitmarker und etwas übertriebener, aber eben auch befriedigender Reaktionen eurer Feinde gar nicht mal sooo mies anfühlt. Palworld ist kein Third-Person-Shooter der Extraklasse, aber das Schießen mit Sturmgewehr, Schrotflinte und sogar der anfänglichen Armbrust macht mehr Spaß, als ich es damals anhand der ersten Trailer vermutet hatte.

In Palworld findet ihr viel, aber keine gute Geschichte

Etwas enttäuschend fällt jedoch die neue Haupthandlung aus, die mit Version 1.0 Einzug gehalten hat. In deren Verlauf stellt ihr euch den verschiedenen Bossen in den Türmen entgegen und am Ende erhaltet ihr Zugang zum Weltenbaum – ja, der gewaltigen Pflanze, die bereits zum Early-Access-Start stets in der Ferne sichtbar, aber nie erreichbar war. Die Hauptquests bilden einen soliden roten Faden durch die Welt und dienen vor allem zu Beginn als gutes Tutorial, sind aber weder erzählerisch noch spielerisch spannend gestaltet.

Die nicht vertonten Dialoge (hierin bleibt Palworld seinem großen Vorbild also ebenfalls treu) sind mies geschrieben und der Questverlauf ist in jedem Gebiet gleich: Ihr sucht den Auftraggeber auf, der schickt euch zu einem Ort, wo es Infos zum nächsten Boss gibt. Dann erstattet ihr ihm Bericht, er schickt euch an einen zweiten Ort, ihr erstattet wieder Bericht und dann heißt es: “Rein in den Turm und mach den Feind fertig!” Tja, und anschließend geht es ohne großen Zusammenhang in die nächste Region und das Spielchen beginnt von vorne. Die gute Nachricht: Ihr könnt euch das alles ersparen, indem ihr einfach direkt die Türme aufsucht.

Mit den dortigen Bossen müsst ihr es auf jeden Fall aufnehmen, denn nur so könnt ihr alle Technologien freischalten und am Ende den Weltenbaum betreten, wo euch nochmal ein ziemlich großes Endgame-Gebiet erwartet – als ob die Karte von Palworld nicht schon groß genug wäre. Ich begrüße es zwar, dass Pocketpair mit den ganzen Quests für mehr Struktur in der riesigen Sandbox sorgt, die Umsetzung dessen hätte aber viel besser sein können. Da zählt auch nicht die Ausrede, dass Palworld keine AAA-Produktion ist.

Das merkt man dem Spiel auch bei allen anderen Qualitäten nach wie vor an. Trotz Unreal Engine 5 sieht Palworld nicht weltbewegend aus. Die Weitsicht ist ordentlich und die Pals wissen mit ihren teils angenehm wilden Designs und vielfältigen Animationen zu überzeugen, demgegenüber stehen allerdings viele Matschtexturen und die etwas steifen Animationen der Spieler-Avatare. Dafür ist die Performance durchweg gut – durchaus keine Selbstverständlichkeit bei UE5-Titeln.

Auch die Soundqualität haut niemanden aus den Socken. Palworld bietet einen soliden Soundtrack und die Pals geben allesamt individuelle Laute von sich, aber die Waffen zum Beispiel klingen nicht so wuchtig und authentisch wie in anderen Spielen, sondern sehr künstlich.

Komfort wird hier großgeschrieben

Absolut vorbildlich hingegen sind die ganzen Quality-of-Life-Features, von denen viele erst mit dem 1.0-Update hinzugekommen sind. Nicht nur, dass ihr Lagertruhen individuell benennen könnt, ihr könnt auch via Filtern festlegen, welche Gegenstandsarten darin Platz finden dürfen, damit eure Transport-Pals hergestellte Items nicht wahllos in Kisten verfrachten.

Zudem könnt ihr einerseits zu jedem Behälter hingehen und eine Taste drücken (C auf der Tastatur), um die Item-Stapel darin mit passenden Gegenständen aus eurem Inventar aufzufüllen. Andererseits könnt ihr aber auch schlicht über den Inventarbildschirm die Funktion nutzen, alle Gegenstände, die ihr bei euch tragt, nach euren Vorgaben in euer Lager einzusortieren. Ihr müsst also nicht zu jeder einzelnen Truhe laufen, sondern lagert nach Beutezügen alles auf einmal mit zwei, drei Tastendrücken korrekt ein. Das will ich fortan bitte in jedem Survival-Spiel haben!

Ach ja: Eure Crafting-Stationen ziehen die benötigten Materialien automatisch aus allen Behältern in der Basis, und ab Level 41 könnt ihr mit der Gildentruhe sogar einen Behälter freischalten, dessen Inhalt sich all eure Basen teilen, wenn ihr ihn in jedem Lager aufstellt.

Die Komfortfunktionen hören da noch nicht auf. In der Pal-Box könnt ihr eure Pals nach diversen Kriterien filtern und sortieren (Element, Eignungen, Geschlecht, Level, passive Fähigkeiten), auch die Palpedia bietet solche Optionen – sehr praktisch, wenn ihr Monster für bestimmte Aufgaben sucht oder ein bestimmtes Pal-Material farmen müsst.

Auch der sehr umfangreiche Technologiebaum (80 Levels, pro Stufe mindestens vier Technologien) bietet Filter- und Suchoptionen, um schnell das zu finden, was ihr haben wollt. Es ist beachtlich, wie sehr Pocketpair darauf geachtet hat, dass Palworld vorn vorne bis hinten richtig gut spielbar ist und keinerlei Reibungsstellung lässt. Ich habe zwar anfangs eine Art Karawanen-Feature vermisst, über das sich Ressourcen von einer zur anderen Basis transportieren lassen, aber a) würde das die Online-Server vermutlich komplett überlasten und b) gibt es ja eben ab dem Midgame die Gildentruhe.

Greift zu, wenn...

… euch ein gut motivierender Gameplay-Loop wichtig ist und ihr gerne viel Zeit mit Optimieren und Sammeln verbringt.

Spart es euch, wenn...

… ihr Wert auf eine interessante Welt und Story legt und größtmögliche Gestaltungsfreiheit beim Basenbau haben möchtet.

Fazit

Jens Bremicker - Portraitvon Jens Bremicker
Ein grandioses Survival-Spiel

So, ich brauche noch unbedingt einen Pal mit höherer Bergbaueignung und dann muss ich mit der Ölförderung beginnen, dafür brauche ich mehr Strom in der Basis, also einen besseren Elektro-Pal und … Oh, entschuldigt, ich muss hier ja noch ein Fazit abgeben. Ähem, ja, also Palworld hat mich echt in seinen Bann gezogen. Das ist dem tollen Gamedesign zu verdanken, das einen Loop kreiert, aus dem ich gar nicht mehr ausbrechen möchte.

Pals fangen, im Lager einsetzen, neue Sachen bauen, neue Technologien freischalten, wieder mehr Pals fangen, meine Mannschaft in der Basis verbessern, zwischendurch ein Ei ausbrüten oder mal einen Dungeon erkunden, wieder neue Dinge freischalten, wieder neue Pals entdecken … Ich könnte das nun ewig so fortführen und meine Motivation, alle Monster zu sammeln, alle Technologien freizuschalten und alle Bosse in der Welt zu besiegen, nimmt kein Ende.

>> Palworld Guide & Tipps: Pals effektiv züchten - so geht's! <<

Nur um euch mal zu verdeutlichen, wie viel Zeit ihr mit Palworld verbringen könnt: Nach 60 Stunden hatte ich gerade mal drei Turmbosse besiegt und war auf Level 50. Dabei hatte ich kaum Zeit mit der Dekoration meiner Basen verbracht und große Teile der Weltkarte waren noch gar nicht aufgedeckt.

Selbst viele, viele Stunden später kann ich immer noch nicht genug von Palworld bekommen. Für mich persönlich ist es das beste Survival-Spiel, das ich seit Langem gespielt habe, und ich freue mich auf alles, was Pocketpair in Zukunft noch an Updates und neuen Inhalten liefern wird. Der große Erfolg des Titels dürfte das Studio sicherlich dazu antreiben, es auch in den nächsten Jahren noch weiter auszubauen.

Überblick

Pro

  • riesiger Umfang
  • enorm fesselnder Gameplay-Loop
  • viele Quality-of-Life-Features
  • spaßiges Basenmanagement
  • toll designte Pals, die die Lager zum Leben erwecken
  • kurzweilige Kämpfe

Contra

  • schwache Story
  • lahmes Questdesign
  • Welt mangelt es an interessanten Orten
  • technisch nur Mittelmaß

Awards

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  • Design
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