News - Assassin's Creed : Franchise-Chef offenbar nicht freiwillig gegangen
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Erst kürzlich wurde bekannt, dass der langjährige Chef der Marke Assassin's Creed das Unternehmen Ubisoft verlassen hat. Nun wird deutlich: Das geschah nicht aus eigenem Willen.
Es kam ziemlich überraschend, dass Marc-Alexis Côté nach gut 20 Jahren bei Ubisoft das Handtuch geworfen hat. In einem Statement von Ubisoft hieß es zunächst: "Nach der im März 2025 angekündigten organisatorischen Umstrukturierung hat sich Marc-Alexis Côté entschieden, außerhalb von Ubisoft einen neuen Weg einzuschlagen. Wir sind zwar traurig über seinen Abschied, sind aber zuversichtlich, dass unsere talentierten Teams das starke Fundament, das er mit aufgebaut hat, weiterführen werden."
Ganz so einfach verlief die Trennung aber offenbar nicht, denn ein Statement von Côté auf LinkedIn liest sich anders. "Viele von euch waren überrascht, dass ich mich nach so vielen Jahren entschlossen habe, Assassin's Creed zu verlassen, vor allem weil ich immer noch total begeistert davon bin", schrieb Côté in der emotionalen Nachricht. "Die Wahrheit ist ganz einfach: Ich habe diese Entscheidung nicht getroffen. Ubisoft hat beschlossen, die Leitung der Assassin's Creed-Franchise an jemanden zu übertragen, der näher an der neuen Organisationsstruktur ist. Es wurde eine andere Position angeboten, aber sie hatte nicht denselben Umfang, dasselbe Mandat und dieselbe Kontinuität wie die Arbeit, die mir in den letzten Jahren anvertraut worden war."
Côté wurde offenbar darum gebeten, seinen Posten abzugeben. Alternativ sollte er bei Vantage Studios, dem neuen Konstrukt, dass sich künftig um Assassin's Creed, Far Cry und Rainbow Six kümmern soll, eine neue Position angeboten, die Côté aber ausschlug, da sie offenbar einen Rückschritt für den Veteranen bedeutet hätte.
Côté hege aber keinen Groll und werde "immer dankbar sein für die Menschen, die Projekte und den Glauben daran, dass wir gemeinsam Welten erschaffen können, die Millionen inspirieren". Und weiter: "Aber ich bin es auch meinen Teams, früheren und aktuellen, schuldig, dies klar zu sagen: Ich bin nicht gegangen. Ich bin auf meinem Posten geblieben, bis Ubisoft mich gebeten hat, zurückzutreten. Als jemand, der mit Star Trek (TNG!) aufgewachsen ist, habe ich mich in den letzten Jahren meiner Karriere als Kapitän des Assassin's Creed-Schiffes gesehen, als jemand, der erst geht, wenn alle an Bord in Sicherheit sind. Und genau das habe ich so lange getan, wie ich konnte."


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