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News - ASUS Rog Xbox Ally (X) : ASUS offenbar verantwortlich für die Preisgestaltung

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Der ASUS Rog Xbox Ally (X) ist mittlerweile erhältlich und scheint sich recht gut zu verkaufen, die Preise sind allerdings knackig. Microsoft hatte daran offenbar aber keine Schuld. 

ASUS ist offenbar der maßgebliche Akteur bei Preisfestlegung des ROG Xbox Ally-Handhelds. Office für Microsoft bestätigte, dass das Unternehmen bei der Preisgestaltung keine Vorgaben machte. Laut Xbox-Präsidentin Sarah Bond "war das ASUS, weil dies ihre Hardware ist und sie den Markt und die Features besser einschätzen". Der Einstiegspreis lieg bei rund 599 Euro für das kleinere Modell, das Topmodell Ally X kostet aktuell 899 Euro.

In einem Interview mit dem Magazin Variety erklärte Xbox-Präsidentin Sarah Bond, dass Microsoft bei den Preisen des ROG Xbox Ally keine Entscheidungsmacht gehabt habe. „Wir haben uns gefragt, wie wir mehrere Optionen für die Leute anbieten können. Letztlich war es ASUS, denn dies ist ihre Hardware“, erklärte Bond. 

Konkret bedeutet das: Die Preise von rund 599 Euro für das Standardmodell sowie 899 Euro für den Premium-Handheld Ally X wurden von ASUS festgelegt. Microsoft unterstützte das Projekt hauptsächlich im Bereich Software (Xbox Full Screen Experience), hatte aber keine direkte Kontrolle über Preisgestaltung oder Positionierung des Geräts.

Die Entscheidung wirft ein Schlaglicht auf die immer dichter werdende Trennung zwischen Hardware- und Plattformanbieter im Gaming-Markt. Während Microsoft seinen Markenauftritt stärkt, bleibt ASUS verantwortlich für Produktion und Preisfindung. Die bisherigen Rückmeldungen zeigen, dass das Gerät trotz des hohen Preises bereits in vielen Regionen schnell vergriffen war, was Bond mit "überwältigender Nachfrage" kommentierte. Aktuell ist das Gerät bei den im Xbox-Store gelisteten Händlern ASUS und Mediamarkt ausverkauft. 

Für Microsoft war es vermutlich der richtige Schritt, die technische Umsetzung abzugeben, statt die ursprünglichen Pläne eines eigenen Handhelds weiter zu verfolgen. Die entsprechende Produktion auf die Beine zu stellen, wäre ein irrwitziger Aufwand gewesen. Ganz will Microsoft das Thema Hardware aber nicht auf Eis legen, aktuell wurden Pläne für eine weitere Xbox-Konsolengeneration bestätigt. 

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