Test - ASUS ROG Strix GeForce RTX 2080 Ti : Tornado oder Sturm im Wasserglas?

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Viele Fragezeichen also noch hinsichtlich der neuen Technologien, ihrer Wirkung und vor allem ihrer Performance. Doch natürlich profitieren bereits existierende Spiele von der stärkeren GPU und dem schnelleren Speicher. In Performance-Benchmarks wie TimeSpy und FireStrike zeigt die RTX 2080 Ti mächtig ihre Muskeln und lässt die letzte Generation deutlich hinter sich. Bis zu über 35 Prozent mehr Leistung sind schon eine ordentliche Ansage. Auffällig hierbei, dass die Werte bei den älteren FireStrike-Benchmarks weitaus weniger deutlich abweichen. Aber dazu kommen wir noch.

Bei den reinen Spiele-Benchmarks zeigt die RTX 2080 Ti vor allem bei 4K UHD (3.840 x 2.160) ihre Muskeln. Die magische 60-fps-Grenze wird bei fast allen Titeln bei maximalen Grafikeinstellungen erreicht. Und wenn nicht, ist durch Nachjustieren des Antialiasings (das ohnehin bei 4K kaum sichtbare Veränderungen bringt) und Wechsel in den OC-Modus jedwede Lücke schnell geschlossen.

Interessant ist, dass der Vorsprung der RTX 2080 Ti gegenüber der GTX 1080 Ti bei niedrigeren Auflösungen deutlich weniger präsent ist. Während bei QHD (2.560 x 1.440) viel vom jeweiligen Titel abhängt, sind die Unterschiede bei Full HD (1.920 x 1.080) weitaus weniger deutlich. Das zeichnete sich bereits bei den Werten der älteren FireStrike-Benchmarks ab. Hier entpuppen sich die anderen Komponenten nebst CPU als Flaschenhals, der höhere Framerates verhindert.

Damit wird klar, dass die RTX 2080 Ti vor allem für 4K-Zocker interessant ist. Wer eher auf QHD oder gar Full HD eingepegelt ist, für den wird wohl die deutlich preiswertere RTX 2070 interessanter. Oder aber ihr verzichtet auf DLSS und Raytracing, denn GTX 1070 und 1080 dürften für FHD und QHD dank vermutlich sinkender Preise in den kommenden Wochen sehr interessant werden.

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