Test - Barotrauma : Ertrinken im Weltraum

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Greift zu, wenn...

… ihr auf anspruchsvolle Koop-Action und atmosphärische Unterwasserabenteuer steht.

Spart es euch, wenn...

… euch zu komplexe und stressige Spiele abschrecken.

Fazit

Sascha Sharma - Portraitvon Sascha Sharma
Originell, atmosphärisch, gut durchdacht, mit kleinen Mängeln

Barotrauma ist ein Titel für eine ganz spezielle Sorte von Spielern und die wird in dem Untersee-Abenteuer wunderbar bedient. Es macht Spaß, jedes kleine Maschinchen eines U-Boots in Gang zu setzen, Kommandos zu geben und zu sehen, was alles dazu gebraucht wird, um ein Tiefseeabenteuer zu bestehen. Der Teamwork-Aspekt im Mehrspielermodus und die zahlreichen Aufgaben machen Barotrauma zu einem sehr komplexen, aber auch belohnenden Erlebnis. Wenn alles mal wie geschmiert läuft, dann wisst ihr, dass ihr gute Arbeit geleistet habt.

Bis ihr an diesen Punkt gelangt, müsst ihr aber einige Frustmomente wegstecken. Die teils schwer verständliche deutsche Lokalisation sowie die fummelige und umständliche Steuerung erschweren den Einstieg erheblich. Zudem steht man manchmal auf verlorenem Posten und muss erst umständlich herausfinden, was zu tun ist.

Ist man aber erstmal nicht nur sprichwörtlich ausreichend tief in die Materie eingetaucht, erweist sich Barotrauma als erfrischend anderes und atmosphärisch dichtes Koop-Spiel. Wir sind aber zuversichtlich, dass viele der Kritikpunkte alsbald per Patch gelöst werden können.

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Überblick

Pro

  • interessantes, frisches Setting
  • gutes Koop-Konzept
  • spaßiger Mehrspielermodus
  • gut gelungene U-Boot-Atmosphäre
  • starker, bedrückender Soundtrack

Contra

  • es gibt nur Texte, Audio wird schwer vermisst
  • in unserer Vorabversion noch nicht vollends lokalisiert, teils schwer verständlich
  • fummelige Steuerung
  • umständliche Bedienung der Geräte
  • hoher Schwierigkeitsgrad
  • schwerer Einstieg

Awards

  • Mehrspieler
    • PC

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