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Preview - Call of Duty: Modern Warfare 4 : Eine neue Ära für den Extraction-Shooter DMZ

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Der Extraction-Shooter DMZ kehrt als eigenständiger Spielmodus im kommenden Call of Duty: Modern Warfare 4 zurück. Wir haben für euch die ersten Details über Missionen und Herausforderungen auf der neuen Karte Hajin und verraten, welche Änderungen Infinity Ward für ihr „Spiel im Spiel“ geplant haben.

Bevor wir loslegen, werfen wir kurz einen Blick zurück ins Jahr 2022: Zusammen mit Call of Duty: Modern Warfare 2 von Infinity Ward erschien die Beta des Extraction-Shooter-Modus DMZ und konnte als Bestandteil des Free-to-Play-Ablegers Warzone kostenlos gespielt werden. Die taktisch geprägten PvPvE-Kämpfe auf offenen Karten wie Ashika Island oder Vondel kamen als Abwechslung zum oftmals hektischen Battle Royale gut bei der Community an, trotzdem wurde die Unterstützung nach gerade einmal einem Jahr eingestellt.

DMZ blieb zwar weiterhin spielbar, neue Inhalte oder saisonale Updates gibt es aber schon seit Ende 2023 nicht mehr. Jetzt kehrt DMZ in einer grundlegend überarbeiteten Version zurück und bildet gemeinsam mit der Einzelspieler-Kampagne und dem bodenständigen Multiplayer den dritten Eckpfeiler in Call of Duty: Modern Warfare 4.

Hajin, die neue DMZ-Sandbox

Das Grundprinzip dürfte euch bekannt sein: Ihr erkundet die gesetzlose Konfliktzone auf der Suche nach fortschrittlicher Waffentechnologie, legt euch mit menschlichen Konkurrenten und KI-Gegnern an und versucht heil aus der DMZ herauszukommen. Sterbt ihr vor der Extraktion, ist die mühsam gesammelte Beute weg. Den Schmerz könnt ihr ein wenig lindern, indem ihr erspielte In-Game-Währung nutzt, um einen Teil des Fortschritts zu sichern, was natürlich jedes Mal einen tieferen Griff in den digitalen Geldbeutel bedeutet.

Eure Sandbox fürs Looten und Shooten ist die neue, offene Karte Hajin mit einer ganzen Reihe an interessanten Orten, wie der Stadt Hajin-City, einem Krankenhaus, einem Gefängnis oder einem Areal mit dem Namen „Fallout“. Der Name kommt nicht von ungefähr, denn einige Gebiete sind nach einem Angriff auf einen Nuklearreaktor radioaktiv verseucht, was eure Exkursionen teilweise noch mal deutlich erschwert. Ihr könnt die DMZ (demilitarisierte Zone) entweder alleine oder mit einem Squad plündern und habt die Auswahl aus mehreren Herangehensweisen.

Entweder folgt ihr den Vorgaben der Story-Missionen oder ihr erkundet einfach frei Hajin auf eigene Faust und lasst euch von Zufallsbegegnungen überraschen. Eine Besonderheit sind die dynamischen Missionen, bei denen Ziele, Zwischenschritte und Bosse immer wieder neu zusammengestellt werden.

Langeweile dürfte da so schnell nicht aufkommen. Die Bedingungen in der lebendigen Welt ändern sich dabei unter Umständen drastisch, wenn sich das Wetter dynamisch verändert und ihr nach strahlendem Sonnenschein plötzlich mitten in einen Sturm geratet oder ihr auf eurer Mission unerwartet auf feindliche Militär-Konvois und KI-Truppen trefft, die sich durch das gesamte Gebiet bewegen. Stealth wird wieder eine große Rolle spielen, wobei Infinity Ward ein neues System verspricht, das wir aber noch nicht genauer unter die Lupe nehmen konnten.

Ihr bekommt eine eigene Basis

Neben den abwechslungsreichen Einsätzen in Hajin bekommt ihr mit der FOB, der Forward Operating Base, einen eigenen Rückzugsort innerhalb der DMZ. Nach und nach baut ihr euch eine eigene Infrastruktur mit Händlern, einem Waffenschmied und einem 3D-Drucker auf. Letzteres klingt besonders spannend, wenn ihr Materialien und Blaupausen, die ihr auf euren Erkundungstouren gesammelt habt, dazu nutzt, um neue Waffen und nützliche Ausrüstungsgegenstände herzustellen.

Das passt unserer Meinung nach hervorragend zum Sandbox-Gedanken und erlaubt mehr Eigenständigkeit, um seinen Spielstil individuell anzupassen. Hinzu kommt ein eigenes Fortschrittssystem, in dem ihr immer höhere DMZ-Level erreichen könnt – wenn ihr denn überlebt.

Ein Bounty-System wird es übrigens auch wieder geben: Wenn ihr euch besonders aggressiv verhaltet und mit Vorliebe andere Spielerinnen und Spieler überfallt, werdet ihr schnell zum „Most Wanted“ und selbst zum Gehetzten. Die besten Killer und Jäger finden sich dann in einem internationalen Top-50-Leaderboard wieder und geraten so besonders in den Fokus der Community.

Fazit

Ulrich Wimmeroth - Portraitvon Ulrich Wimmeroth
Die runderneuerte DMZ dürfte ein Gewinn für Modern Warfare 4 werden

Was wir bislang vom Comeback des Extraction-Modus sehen, aber leider noch nicht selbst spielen konnten, macht uns neugierig auf eine ausgiebige Erkundung der DMZ. Die neue Karte Hajin mit ihren abwechslungsreichen Gebieten, die dynamischen Missionen, das wechselnde Wetter, das Bounty-System und vor allem die eigene Basis mit Crafting, Händlern und 3D-Drucker versprechen mehr Tiefe und Langzeitmotivation.

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Auf jeden Fall sind wir schon gespannt, was passiert, wenn wir auf menschliche Beutemacher treffen werden. Kommt es zu freundlichen Begegnungen und spontaner Zusammenarbeit oder gehen sich gleich alle Spieler und Spielerinnen an den Hals? Ehrlich gesagt, wissen wir auch noch nicht, ob wir uns kooperativ verhalten werden oder doch gleich den direkten Weg zum „Most Wanted“ einschlagen - ab dem 23. Oktober werden wir es herausfinden.

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