News - Days Gone : Ein Drittel des Studiopersonals ebenfalls gone
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Lange keine Nachrichten über Entlassungen gehabt? Okay, könnt ihr haben. Dieses Mal trifft es die Days-Gone-Entwickler Bend Studio und wieder sind Live-Service-Games die Ursache.
Sonys Hoffnung auf einen funktionierenden Live-Service-Titel sind seit dem Concord-Debakel bis ins Mark erschüttert und etliche Pläne wurden auf Eis gelegt. Davon betroffen sind auch die Days-Gone-Entwickler Bend Studio, die offenbar an einem entsprechenden Titel gearbeitet haben.
Nachdem das Projekt aber nun von Sony auf Eis gelegt wurde, wird rund ein Drittel der Belegschaft von Bend Studio auf die Straße gesetzt. Das Studio selbst scheint weiter zu laufen, laut Sony arbeitet Bend Studio an einem neuen Projekt. Von den Entlassungen sind offenbar etwa 40 Mitarbeiter betroffen.
Die Kollegen von Kotaku haben ein Statement von Sony zu den Entlassungen erhalten: "Anfang dieses Jahres hat Bend Studio die Entwicklung eines Live-Service-Konzepts abgeschlossen. Nach reiflicher Überlegung haben wir uns entschieden, das Projekt nicht weiterzuverfolgen. Da das Team sich nun auf sein nächstes Projekt konzentriert, haben wir strategische Änderungen vorgenommen, um das Studio für langfristigen Erfolg besser aufzustellen. Als Teil dieser Umstellung wurden im Studio Stellen abgebaut. Diese Entscheidung haben wir nicht leicht getroffen und sind allen Betroffenen für ihre wertvollen Beiträge sehr dankbar. Bend Studio ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Teil von PlayStation Studios und wir sind weiterhin von seiner Zukunft und seiner kreativen Ausrichtung überzeugt."
Um was es sich bei dem neuen Projekt des Studios handelt, ist noch völlig offen. Fans hoffen natürlich weiterhin auf einen Nachfolger zum Zombie-Actionspiel Days Gone, das zwar nur mittelprächtige Wertungen kassierte, sich aber immerhin recht gut verkaufen konnte und in diesem Jahr sogar ein PS5-Upgrade erhielt.
Sony hingegen scheint das Thema Live Service nur noch eingeschränkt zu verfolgen. Von einst rund zehn geplanten Online-Titeln ist nicht mehr viel übrig geblieben. Ableger zu Twisted Metal oder The Last of Us wurden bereits gecancelt, Concord ging zwar live, aber wurde nach wenigen Tagen wieder abgeschaltet. Auch andere Studios scheitern kläglich an dem Thema. Erst kürzlich gingen die Server von Ubisofts XDefiant offline, Suicide Squad war ebenso ein Reinfall. Fairgame$ wurde erst kürzlich verschoben und Studioboss Jade Raymond warf das Handtuch.


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