News - Earthblade : Schlechte Nachrichten zum neuen Spiel der Celeste-Macher
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Unter Indie-Fans zählt Celeste zu den besten Plattformern der letzten Jahre. Entsprechend heiß war die Community, als das Studio Extremely OK im Jahr 2022 Earthblade vorstellte. Doch jetzt gibt es schlechte Nachrichten vom Studio.
Machen wir es kurz und schmerzvoll: Earthblade wurde eingestellt. In einem längeren Statement auf der offiziellen Homepage geht das Studio Extremely OK (kurz: EXOK) auf die Gründe für diese Entscheidung ein, die ihnen nicht leicht gefallen sei.
Es habe sich seit geraumer Zeit eine immer größer werdende Kluft zwischen Maddy Thorson (Director of R&D), Noel Berry (Computer Programmer) und Pedro Medeiros, einem Mitbegründer des Studios sowie Art Director gebildet. Maddy und Noel bleiben in ihrem Statement einigermaßen vage und geben nur an, dass es sich um die Markenrechte an Celeste drehte.
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Sie konnten zwar eine Einigung erzielen, Pedro verließ das Team aber, um an seinem eigenen Titel Neverway zu arbeiten. Den sollt ihr laut Maddy und Noel übrigens unbedingt im Auge behalten. Es scheint also kein böses Blut zu geben, zumal sie betonen, dass Pedros Weggang keinesfalls der (alleinige) Grund für das Ende von Earthblade gewesen sei.
Vielmehr habe ihnen die Trennung klargemacht, dass das Projekt eine falsche Richtung genommen hatte und sich stressig und zu langgezogen anfühlte. Während das bei einer Entwicklung, die mehrere Jahre geht, zwar normal sei, haben sie sich bei Earthblade wohl auch einfach übernommen.
So führen die beiden aus: "Der Erfolg von Celeste hat uns unter Druck gesetzt, mit Earthblade etwas Größeres und Besseres abzuliefern, und dieser Druck ist ein großer Teil davon, warum die Arbeit daran so anstrengend geworden ist. Pedro ist daran nicht schuld - tatsächlich hat uns die Trennung von ihm die Klarheit gegeben, zu erkennen, dass wir unseren Weg verloren haben, und die Möglichkeit, unsere Niederlage einzugestehen."
Wie also geht es jetzt weiter mit EXOK? Das Team habe beim Entstehungsprozess von Earthblade jede Menge gelernt und wolle in Zukunft mit einer frischen Vision von vorne anfangen. Die Projekte sollen wieder kleiner werden. Wir dürfen also gespannt sein.

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