News - EVE Online : US-Lobbyist wird wegen Korruption im Spiel gebannt

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Ein Politiker aus EVE Online, der im realen Leben Lobbyist ist, wurde nun wegen Korruption aus dem Spiel verbannt.

Brian Schoeneman, der in EVE Online besser unter dem Namen Brisc Rubal bekannt ist, wurde in dem Sci-Fi-MMO wegen korrupten Verhaltens gebannt. In Realität ist Schoeneman Lobbyist für Seerecht. Bris Rubal hingegen ist Mitglied des fiktiven Council of Stellar Managements, das sich in EVE Online um die Bedürfnisse der Community einsetzt und einen Draht zu den Entwicklern pflegt. Für derartige Posten sind sogar richtige politische Kampagnen gang und gäbe.

Warum Brisc Rubal gebannt wurde? Er selbst will darauf keine Antwort wissen und gibt sich unschuldig. Vorgeworfen wird ihm, dass er "geheime Informationen mit einem Mitglied seiner Allianz geteilt habe, welche später von einem anderen Mitglied benutzt wurden, um illegale In-Game-Transaktionen durchzuführen." Dadurch habe er gegen eine Geheimhaltungsklausel des Spiels verstoßen. Zwei weitere Mitglieder seiner Allianz wurden ebenfalls sanktioniert. Dabei gehört Ränkeschmieden zum Reiz des Spiels dazu, für die Entwickler wurde aber offenbar eine Grenze überschritten.

"Für alle, die fragen, ich habe keine Ahnung, warum ich von EVE Online ausgeschlossen und vom Council of Stellar Managements entfernt wurde. Ich habe um Klärung gebeten und keine erhalten. Ich lehne jedes Fehlverhalten kategorisch ab und werde versuchen, meinen Namen reinzuwaschen und meinen ruf wiederherzustellen", schreibt Schoeneman auf Twitter.

Was haltet ihr von der ganzen Sache? Ist das ganze politische Gebaren um EVE Online albern oder ist es wirklich zentrales Element des Spiels und sollte bei Fehlverhalten entsprechend geahndet werden?

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