News - Fallout 4: Anniversary Edition : Erster Patch und Ausblick aufs Dezember-Update
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Bethesda hat wieder mal kein gutes Händchen bewiesen zum Release der Fallout 4: Anniversary Edition und schon geht das Nachbasteln wieder los. Ein erstes Update ist nun da und ein weiteres soll bereits im Dezember folgen, um die Probleme zu bereinigen.
Die Anniversary Edition von Fallout 4 hat zum Start vor allem dadurch für Ärger gesorgt, dass das große Update die Mod-Landschaft kräftig durcheinandergewirbelt hat. Viele Erweiterungen funktionierten plötzlich nicht mehr, weil wichtige Grundlagen wie der Script Extender inkompatibel wurden. Das führte dazu, dass etliche Spielstände fehlerhaft liefen oder Mods komplett deaktiviert werden mussten. Dazu kam, dass das neue Creations-Menü nicht besonders stabil war und bei vielen Spielern Abstürze auslöste, teils schon beim Start oder beim Wechsel zurück ins Hauptmenü.
Auch der Umgang mit den Zusatzinhalten sorgte für Probleme, weil einige Spieler ihre DLCs nicht mehr als besessen angezeigt bekamen oder sie nach dem Update plötzlich fehlten. Zusätzlich gab es Beschwerden darüber, dass die Anniversary Edition eher wie ein erneuter Verkauf bekannter Inhalte wirkte, weil viele Creation-Club-Pakete lediglich gebündelt wurden, ohne dass das Paket technisch sauber vorbereitet war. Bethesda arbeitet seitdem an Hotfixes, um die Stabilität zu verbessern und den Speicher für Creations zu erhöhen.
Ein erstes Update (Patchnotes auf Steam) wurde nun am Wochenende eingespielt und soll unter anderem Probleme mit DLC‑Installationen, Abstürzen und der Benutzerfreundlichkeit im Creations-Menü angehen. Ein zweiter Patch für Dezember ist bereits in Planung, dort soll es unter anderem um Mod-Speicher für die Konsolenversionen gehen. In der kommenden Woche gibt es als kleines Goodie auch noch eine neue Quest. Darin werdet ihr in ein Kanalsystem hinabsteigen, Rätsel lösen und eine einzigartige Varmint‑Waffe finden.
Aus der Spielerschaft kommt jedoch deutlich hörbarer Widerstand: Nachdem die Jubiläums‑Edition von Fallout 4 viele Mods zerstört hatte, befürchten viele, dass neue Änderungen alte Add-ons erneut brechen könnten. Einige fordern daher, Bethesda solle einen separaten, öffentlichen Update‑Zweig auf Steam einrichten. Dort könnten Spieler selbst entscheiden, ob sie beim aktuellen Stand bleiben oder auf die neueste Version wechseln und würden nicht gezwungen, inkompatible Mods aufzugeben.


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