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News - GameStop : Es ist offiziell - Deutschland-Geschäft wird eingestellt

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    Schon Ende November kamen überaus plausible Meldungen auf, dass GameStop sich aus Deutschland zurückzieht. Nun ist es offiziell, Ende November ist Schicht im Schacht.

    Tja, das war's dann mit GameStop. Nach fast 20 Jahren zieht der Videospielhändler sich komplett aus dem deutschen Markt zurück. Entsprechende Meldungen nebst Bestätigungen seitens einiger Mitarbeiter kursieren bereits seit einiger Zeit, nun ist es offiziell sowohl via Quartalsbericht als auch via Newsletter an die Kunden.

    Darin wird bestätigt, dass die fast 70 Niederlassungen in Deutschland am 30. Januar letztmalig die Türen öffnen, der Online-Store soll noch bis zum 10. Januar laufen. Parallel läuft nun ein Räumungsverkauf, der zunächst mit einer Rabattaktion von 10 Prozent startet.

    GameStop hatte bereits in der Vergangenheit Filialen geschlossen und versucht, sich dem veränderten Konsumverhalten, speziell im Hinblick auf den massiven Anstieg digitaler Käufe, durch Umstrukturierungen und Erweiterungen des Angebots zu stellen, unter anderem durch verstärkten Fokus auf Merchandise-Produkte. Hat aber wenig genutzt, die Umsätze blieben rückläufig. GameStop hat im dritten Quartal einen Umsatz von 860,3 Millionen Dollar erzielt. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren es noch 1,08 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn lag bei 17,4 Millionen Dollar, nach einem Verlust von 3,1 Millionen Dollar in der Vorjahresperiode.

    Damit bleibt vom europäischen Geschäft nur noch wenig übrig, nachdem Österreich und die Schweiz bereits 2023 ausgeklinkt wurden. Laut den Kollegen von GamesWirtschaft gehen auch die Geschäfte in Italien an einen Mitbewerber, sodass GameStop nur noch in Frankreich über die Marke Micromania in Europa präsent bleibt. Nichtsdestotrotz verfügt GameStop weltweit immer noch über rund 4.000 Niederlassungen, vorrangig in Nordamerika und Australien.

    Ein Statement seitens der GameStop Deutschland GmbH gibt es interessanterweise bis heute nicht. Mitarbeiter und Kunden wurden vorab bereits Ende November informiert, die aktuellen Bestätigungen stammen aus dem Quartalsbericht und dem Kunden-Newsletter.

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