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News - GameStop : Hinweise auf baldige Schließung aller deutschen Filialen

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    Ohauerha, was ist denn da los? GameStop hat ohnehin schon kräftig abgespeckt und nun verdichten sich die Hinweise, dass bald alle Filialen in Deutschland geschlossen werden.

    Der starke Anstieg der digitalen Verkäufe hat natürlich den physischen Handel in die Bredouille gebracht. Kein Wunder also, dass die bereits seit längerer Zeit strauchelnde GameStop-Kette bereits im vergangenen Jahr etliche Niederlassungen dicht gemacht hat, sodass am Ende hierzulande nur noch 69 magere Filialen übrig geblieben sind und denen geht es nun anscheinend auch an den Kragen.

    Wie die Kollegen von GamesWirtschaft berichten, gibt es vermehrt Anzeichen, dass GameStop bereits am 31. Januar 2025 auch noch die verbliebenen Niederlassungen schließen wird. Zwar sind diese Angaben noch unbestätigt, aber augenscheinlich verfügen Lieferanten der Kette über gleichlautende Informationen. Betroffen wären davon 500 Mitarbeiter in den Niederlassungen.

    Angeblich wurden bereits gestern erste Filialleiter informiert und einige Mitarbeiter hätten dies auch bereits Kunden gegenüber geäußert (eine Aussage eines Mitarbeiters liegt unserer Redaktion vor). Auch Vorbestellungen und Gutscheinkäufe seien bereits gestoppt worden. Ein offizielles Statement seitens GameStop steht bisher aus, dürfte aber nicht mehr lang auf sich warten lassen, da sich die Meldung schnell verbreitet und am 4. Dezember der nächste Quartalsbericht fällig ist.

    GameStop war bereits während der Pandemie und der damit verbundenen zeitweisen Schließung des stationären Handels ordentlich gebeutelt worden und auch der Trend zu digitalen Spielekäufen hat kräftig reingehauen. Auch die Reduzierung der Ladenfläche von Spielen bei einer gleichzeitigen Erweiterung des Angebots für Merchandise-Produkte und Peripherie scheint nicht die erhoffte Wende gebracht zu haben. Und der Online-Store muss gegen starke Konkurrenz wie Steam, Amazon, Epic Games und einige Publisher mit eigenen Stores antreten.

    GameStop hatte in den vergangene Jahren bereits vor allem in Europa kräftig abgespeckt und sich nach Frankreich, Italien und Deutschland zurückgezogen. International gibt es immer noch rund 4.000 Niederlassungen. Ob auch andere Länder von Schließungen betroffen sein werden, ist unklar, aber nicht unwahrscheinlich.

    Zwar hatte das Unternehmen im vergangenen Jahr wieder schwarze Zahlen geschrieben, die waren allerdings vergleichsweise minimal. Interessanterweise verzeichneten die Aktien in dieser Woche einen deutlichen Anstieg ohne erkennbaren Grund.

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