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News - Gamestop : Hunderte von Filialen vor der Schließung

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    GameStop steckt mitten in einer heftigen Umbruchphase. Der Konzern hat bereits im Geschäftsjahr 2024 fast 600 Filialen geschlossen und geht nun in den ersten Wochen des Jahres 2026 erneut mit massiven Schließungen voran. Mehrere hundert Geschäfte in den Vereinigten Staaten sollen in den kommenden Wochen dichtmachen. Parallel dazu hat der Vorstand einen außergewöhnlichen Vergütungspaket für CEO Ryan Cohen beschlossen, das für viel Diskussion sorgt.

    Was bei vielen von euch Kopfschütteln auslöst, ist die Kombination aus zwei Entwicklungen: Zum einen das weitreichende Schrumpfen des physischen Ladennetzes, zum anderen die Aussicht auf ein extrem hohes Einkommen für den CEO, sofern dieser bestimmte Performance-Ziele erreicht. GameStop hat in den USA bereits über 400 Filialen geschlossen oder ist dabei, diese zu schließen. Beobachter gehen davon aus, dass diese Zahl noch steigen könnte, bevor das Geschäftsjahr offiziell Ende Januar endet. Damit setzt sich ein Trend fort, der bereits in den letzten Jahren zu einer dramatischen Reduzierung der Ladenflächen geführt hat, auch weil sich immer mehr Kundinnen und Kunden auf digitale Distribution, Onlinehandel oder Großflächenkonzerne konzentrieren.

    Viele Teams, die jahrelang in den Läden gearbeitet haben, stehen vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes und müssen sich neu orientieren. Aussagen aus Online-Communities zeigen, dass nicht nur die Schließungen selbst frustrieren, sondern auch der oft kurze Vorlauf, mit dem diese Entscheidungen kommuniziert werden. Zahlreiche Mitarbeiter berichten davon, dass sie erst sehr spät über die bevorstehende Aufgabe ihrer Läden informiert wurden und nun vor der schwierigen Situation stehen, eine neue Anstellung zu finden oder gegebenenfalls in weit entfernte Filialen zu wechseln.

    Parallel dazu steht Ryan Cohen im Mittelpunkt einer kontrovers diskutierten Belohnung für seine Leistungen als CEO. Sein neuer Vergütungsplan ist vollständig an das Erreichen bestimmter Ziele gebunden, darunter eine enorme Steigerung der Unternehmensbewertung und festgelegte Gewinnmarken. Wenn diese extrem ambitionierten Messlatten erreicht werden, könnte ihm ein Paket von Aktienoptionen mit einem theoretischen Wert von mehreren Milliarden zukommen.

    Die Kritik an dieser Konstruktion ist vielfältig. Viele sehen darin ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen seinen Fokus zu stark auf kurzfristige finanzielle Kennzahlen legt, während gleichzeitig Tausende Arbeitsplätze und traditionelle Geschäftsflächen verschwinden. Andere sehen wiederum in dem Modell einen Anreiz, der durch radikale Veränderungen GameStops langfristige Zukunft sichern soll. Ob dieser Ansatz aufgeht, bleibt aber höchst umstritten, denn die erforderlichen Ziele liegen weit über dem aktuellen Marktwert und der finanziellen Leistung des Unternehmens.

    Geschäft stark zurückgefahren. Standorte in mehreren europäischen Ländern wurden bereits geschlossen und auch Märkte wie Kanada oder Frankreich stehen zur Disposition.

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