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News - Ghost of Yotei : Finger weg von den Füchsen!

  • PS5
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Nach dem Erfolg von Ghost of Yotei warnen Wissenschaftler in Japan davor, echte Füchse in Hokkaido zu streicheln. Der Grund: Die Tiere können gefährliche Parasiten übertragen.

In Ghost of Yotei können Spieler freundliche Füchse entdecken und ihnen Zuneigung zeigen. Diese beliebte Spielmechanik sorgt nun in Hokkaido für Besorgnis. Japanische Forscher und Behörden warnen davor, dass derartige Szenen im Spiel Menschen dazu verleiten könnten, sich auch im echten Leben wilden Füchsen zu nähern.

Die Ezo-Rotfüchse, die auf Hokkaido beheimatet sind, tragen häufig den Fuchsbandwurm Echinococcus multilocularis in sich. Dieser Parasit kann auf den Menschen übertragen werden und eine schwere Lebererkrankung auslösen. Schon der Kontakt mit verseuchtem Boden oder Tierkot kann ausreichen, um sich anzustecken. Die Experten betonen daher, dass man wilde Füchse auf keinen Fall anfassen oder füttern sollte.

In Ghost of Yotei spielt die Handlung in der Edo-Zeit, also in einer Epoche, in der der Parasit auf der Insel noch nicht vorkam. Dennoch befürchten einige Wissenschaftler, dass vor allem Touristen oder jüngere Spieler den Bezug zur Gegenwart verlieren und glauben könnten, das Streicheln der Tiere sei harmlos.

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Auch Bewohner der Region äußern ihre Sorge. In sozialen Netzwerken wird darüber diskutiert, ob Entwickler künftig stärker darauf hinweisen sollten, dass solche Szenen rein fiktiv sind. Viele Einheimische berichten, dass Besucher bereits häufiger versucht hätten, Füchse zu filmen oder ihnen nahezukommen – ohne sich der Risiken bewusst zu sein.

Die Forscher raten daher zu besonderer Vorsicht. Wilde Füchse sollten aus sicherer Entfernung beobachtet und keinesfalls angefasst werden. Während das Streicheln der Tiere in Ghost of Yotei eine liebevolle Spielmechanik ist, kann der gleiche Versuch in der Realität ernsthafte gesundheitliche Folgen haben.

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