Länderauswahl:
Du wurdest von unserer Mobile-Seite hierher weitergeleitet.

News - Grand Theft Auto : Ein Spiel in Tokio wurde beinahe Realität

  • PS5
  • XSX
Von  |  | Kommentieren

Beinahe hätte es ein GTA: Tokyo gegeben - doch die Pläne wurden schlussendlich dann doch noch ad acta gelegt. Auch weitere Schauplätze außerhalb der USA wurden diskutiert.

Grand Theft Auto gilt nicht nur als die größte Videospielmarke überhaupt, sie ist auch seit jeher fest in den USA verwurzelt - sieht man einmal von einem klitzekleinen London-Abstecher in den früheren Jahren der Franchise ab. Rockstar Games hat im Übrigen aber Liberty City, San Andreas und Vice City als Setting in den USA etabliert - Orte, die für New York, Kalifornien und Florida stehen. Ob das Franchise die Vereinigten Staaten in Sachen Schauplatz jemals nochmal verlassen wird: ungewiss!

Allerdings wäre es eines Tages tatsächlich fast soweit gewesen, wie ein Ex-Mitarbeiter von Rockstar Games nun bestätigte. Im Gespräch mit GamesHub äußerte sich diesbezüglich nun nämlich mit Obbe Vermeij der ehemalige Technical Director von Rockstar North, der in dieser Funktion unter anderem an GTA 3, GTA: Vice City und GTA: San Andreas mitgearbeitet hat.

Mehrere Schauplätze außerhalb der USA wurden demnach bei Rockstar intern diskutiert und die Chance war da, dass zumindest ein GTA: Tokyo hätte tatsächlich umgesetzt werden können: "Wir hatten Ideen für GTA-Spiele in Rio de Janeiro, Moskau und Istanbul. Tokio wäre beinahe Realität geworden. Ein anderes Studio in Japan wollte unseren Code nehmen und GTA: Tokyo entwickeln. Aber letztendlich kam es nicht dazu."

Zwischenzeitlich geht Vermeij davon aus, dass die GTA-Reihe den Sprung in eine gänzlich andere Stadt und Kultur außerhalb der USA nicht mehr wagen wird. Am Franchise hänge schlicht zuviel Geld, so dass man diesbezüglich auch künftig wohl eher beim bewährten Setting bleiben dürfte. Das gelte umso mehr, als dass die USA "im Grunde als Epizentrum der westlichen Kultur" gelte. Jeder kenne die Städte dort, selbst Leute, die noch nichtmal selbst dort gewesen seien.

Kommentarezum Artikel