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Preview - Hired Guns: The Jagged Edge : Rundenkampf in Afrika

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Heimkehr in der Waagerechten

Frisch gerüstet geht es auf zur Kampagne, die in drei Schwierigkeitsgraden gespielt werden kann. Diese sind ziemlich happig und ihr braucht euch nicht wundern, wenn euer Trupp mit etwas Pech im ersten Feuergefecht schon krankenhausreif geschossen wird. Einfach war auch 'Jagged Alliance' nicht, aber GFI hat es ebenfalls versäumt, etwas mehr Fingerspitzengefühl beim Balancing walten zu lassen. Überhaupt gibt es viele unschöne Schwächen. So ist die Bedienung zum Teil grauenhaft unintuitiv, Icons in hoher Auflösung zu fummelig, die Minimap kaum aussagekräftig und es braucht für einen Nichtveteranen eine Menge Einarbeitungszeit. Dennoch ist die Mischung interessant, der Einsatz im Feld erfordert viel Taktik und eure Ressourcen dürfen auch nicht zu knapp werden.

Der Einsatz in den Zielgebieten wiederum ist schon ansprechend. Außerhalb etwaiger Gefechte agiert ihr in Echtzeit. Trefft ihr auf einen Gegner, wird der Kampf im Rundenmodus gestartet. Dabei agiert ihr auf der Basis von Aktionspunkten abhängig von Charakterwerten und Zustand der Söldner. Rennen, laufen, kriechen, Deckung und Position sind das A und O des Gefechts. Des Weiteren könnt ihr wahlweise Einzelschuss oder Salven abgeben oder aber gezielte Schüsse mit stärkerer Wirkung, aber geringer Trefferwahrscheinlichkeit rausjagen.

Neben den Gefechten warten interaktive Objekte auf euch, aber auch Gespräche mit Nichtspielercharakteren, die durchaus mal die eine oder andere Nebenaufgabe für euch in Petto haben. Ihr könnt Häuser betreten und genauer unter die Lupe nehmen und von Kisten oder erlegten Gegnern Ausrüstung und Munition erbeuten. Ausrüstung und Waffen nutzen sich übrigens ab und können repariert werden.

Im Hinblick auf die Präsentation haut einen 'Hired Guns' freilich nicht aus den Socken. Die Umgebungen in 3D sind dreh- und zoombar, die Charaktere immerhin ansehnlich. Schön ist aber etwas anderes. Insgesamt wirkt die Grafik, als hätte sie schon einige Jährchen auf dem Buckel. Die Soundkulisse geht in Ordnung, derzeit wird noch an der bisher recht gelungen wirkenden Lokalisierung gearbeitet. >>

Fazit

Andreas Philipp - Portraitvon Andreas Philipp
Ganz klar, für Gelegenheitsspieler und Technikfreunde ist 'Hired Guns' mit Sicherheit das falsche Spiel. Im Grunde werden eigentlich ohnehin wohl nur Spieler ihre Freude an dem Titel haben, denen 'Jagged Alliance' noch etwas sagt. Denn das Gameplay wurde mehr oder minder eins zu eins übernommen – was allerdings auch bedeutet, dass es kaum Neues gibt. Der Rest scheitert wohl recht schnell am extrem happigen Schwierigkeitsgrad und an der alles andere als intuitiven Bedienung, die dringend noch etwas Nachbesserung vertragen könnte.

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