News - Dontnod Entertainment : Life-is-Strange-Macher tun sich mit Netflix zusammen
- PC
- PS4
- One
- NSw
Das Studio hinter Life is Strange hat sich einen neuen Partner gesucht und arbeitet mit Netflix an einem narrativen Game zu einer „Major IP“, deren Name noch geheim ist.
Das französische Entwicklerstudio Dontnod Entertainment , bekannt für seine narrativen Abenteuer wie Life is Strange, hat in seinem Halbjahresbericht 2025 eine neue Partnerschaft bekanntgegeben. Gemeinsam mit Netflix entsteht derzeit ein neues Videospiel, das auf einer etablierten großen Marke basiert. Das Projekt befindet sich im Studio Montreal von Dontnod Entertainment in Entwicklung und soll ein narratives Erlebnis bieten, das über die bisherigen Titel hinausgeht.
Dontnod Entertainment meldete für das aktuelle Geschäftsjahr eine mehr als verdreifachte Umsatzsteigerung und brachte unter anderem den Titel Lost Records: Bloom & Rage heraus. Trotz dieser Erfolge blieb der kommerzielle Erfolg hinter den Erwartungen zurück. Mit der neuen Kooperation mit Netflix richtet sich das Studio nun auf ein breiteres Publikum und auf Projekte, die das Storytelling weiter in den Vordergrund stellen.
Die Ankündigung bleibt bewusst vage: Weder die Lizenz noch der Umfang des Spiels wurden bekanntgegeben. Branchenbeobachter vermuten mögliche Vorlagen wie Serien, die stilistisch zu Dontnod Entertainment passen, da Netflix über eine Vielzahl großer Marken verfügt. Das Studio betont, dass es sich auf narrative Tiefe und interaktive Erlebnisse konzentrieren möchte, um die Möglichkeiten des Mediums auszuloten. Unklar ist bisher auch, ob der neue Titel für mehrere Plattformen erscheinen soll oder ausschließlich für das Gaming-Angebot von Netflix entwickelt wird.
Dontnod hatte zuletzt mit Titeln wie Jusant, Lost Records: Bloom & Rage und Banishers: Ghosts of New Eden zwar gute Umsätze erzielt, aber bei den Gewinnen haperte es offenbar ein wenig, zumal die Titel zwar gut bewertet wurden, bei den Verkäufen aber unter den Erwartungen blieben. Das hatte im Juni zu Entlassungen in der kanadischen Niederlassung gesorgt.

Kommentarezum Artikel