News - Mecha BREAK : Beta mausert sich zum riesigen Erfolg - aber etwas stinkt
- PC
- PS5
- XSX
Riesige Blech-Kolosse, die sich gegenseitig auf die metallische Fresse hauen? Das klingt nach einem riesigen Spaß! Zumindest dachte sich wohl Amazing Seasun Games, das Studio hinter Mecha BREAK. Der Mech-Shooter durchlief kürzlich eine Open Beta und die verzeichnete riesige Erfolge.
Es gibt sie schon seit Jahrzehnten, aber so richtig aus der Nische ausbrechen konnten Mech-Shooter nie wirklich. Eine ungeahnte kürzliche Hochphase erreichten sie wohl im Jahr 2023 mit Armored Core VI: Fires of Rubicon, was nicht zuletzt am Entwicklungsstudio From Software liegen dürfte.
Doch Mecha BREAK beweist jetzt eindrucksvoll, dass Mech-Shooter noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Denn zu dem Titel aus dem Hause Amazing Seasun Games lief kürzlich eine Open Beta und die konnte hunderttausende Spielerinnen und Spieler auf die Server locken. Zu Spitzenzeiten versuchten sage und schreibe 317.522 User auf Steam sich auf die Server zu drängen und auch zum aktuellen Zeitpunkt sind die Zahlen durchgehend im hohen sechsstelligen Bereich.
>> Die 10 coolsten Roboter in Spielen: GLaDOS, Clank & Co. <<
Amazing Seasun Games zeigt sich begeistert und dankbar, entschuldigt sich aber gleichzeitig für die miese Server-Performance: "Dies [die Spielerzahlt] stellte eine Herausforderung für unsere Serverkapazität dar und führte zu negativen Kritiken von Spielern. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und haben uns um die Serverprobleme gekümmert. Um euch für eure Zeit zu entschädigen, werden wir die [Ultimative Wartungsbox *15] in drei Chargen (5 pro Charge) ausgeben, die per Post im Spiel zugestellt werden. Wir werden während der gesamten Betaphase weiterhin auf das Feedback der Spieler hören, um unser Spiel zu verbessern."
Doch die Rezenssionen zur Open Beta auf Steam fallen gelinde ausgedrückt durchwachsen aus. Von den über 4.000 Reviews fallen nur etwa 33 Prozent positiv aus. Der ausschlaggebende Punkt dafür ist aber nicht wie zu erwarten die Server-Performance, vielmehr bemängeln die User das Balancing und Monetarisierungsmodell.
Im Gegensatz zu vorherigen Versprechungen müsst ihr nämlich Ingame-Währung aufwenden, um neue Mechs zu erwerben und auch zu viele der kosmetischen Objekte versteckten sich hinter dieser Währung. Diese verdiene sich zudem viel zu langsam, was dem Spiel den faden Beigeschmack von Pay-to-Win verleihe.
Die Spielerinnen und Spieler wünschen sich eine deutliche Überarbeitung des Systems, denn in einem Punkt sind sie sich einige: Das Gameplay ist über jeden Zweifel erhaben. Schauen wir mal, was sich bis zum Release tut.


Kommentarezum Artikel