News - Nintendo Switch 2 : Nintendo erhöht die Preise für die Switch 2
- NSw2
Nintendo hat eine weltweite Preiserhöhung für die Nintendo Switch 2 sowie die ältere Switch-Gerätefamilie bestätigt. Nachdem das Unternehmen die Konsole im Juni des vergangenen Jahres zu einem Einstiegspreis von rund 450 US-Dollar auf den Markt gebracht hatte, müssen Käufer in den USA, Kanada, Japan und Europa demnächst tiefer in die Tasche greifen. Als Grund für diesen Schritt nennt der japanische Traditionskonzern veränderte Marktbedingungen und gestiegene Kosten bei den Komponenten.
Für den US-Markt bedeutet die Anpassung, dass der Preis der nackten Nintendo Switch 2 ab dem 1. September 2026 von bisher 449,99 US-Dollar auf 499,99 US-Dollar steigt. Dies entspricht einer Erhöhung von rund zehn Prozent. Zur gleichen Zeit zieht der Preis im europäischen My Nintendo Store auf 499,99 Euro an, während kanadische Spieler künftig 679,99 CAD auf den Tisch legen müssen.
Noch früher trifft es den japanischen Heimatmarkt: Bereits ab dem 25. Mai 2026 klettert der Preis der heimischen Version der Switch 2 dort von 49.980 Yen auf 59.980 Yen. Auch die älteren Modelle wie die Switch OLED, die Standard-Switch und die Switch Lite werden in Japan teurer.
Der Schritt kommt für Branchenkenner nicht völlig überraschend. Analysten berichteten zuletzt, dass Nintendo die Switch 2 bisher mit einem spürbaren Verlust pro verkaufter Einheit angeboten hat, was den Aktienkurs des Unternehmens belastete. Zudem machen der gesamten Industrie unerwartete Engpässe und Preissteigerungen bei wichtigen Speicherbausteinen zu schaffen.
Während Sony und Microsoft ihre Preise für die aktuelle Konsolengeneration bereits im Vorjahr angehoben hatten, versuchte Nintendo so lange wie möglich, die ursprünglichen Tarife stabil zu halten. Angesichts sinkender Gewinnprognosen für das laufende Geschäftsjahr sahen sich die Verantwortlichen in Kyoto nun jedoch zum Handeln gezwungen.
Neben der Hardware sind auch andere Bereiche des Nintendo-Ökosystems von den Anpassungen betroffen. So kündigte das Unternehmen an, auch die Preise für den Abonnement-Dienst Nintendo Switch Online in Japan anzuheben, um diese an das Niveau anderer globaler Regionen anzupassen.
Die Preiserhöhung für die Konsole selbst birgt für Nintendo durchaus Risiken, da sich das System noch in einer frühen Phase seines Lebenszyklus befindet und ein höherer Einstiegspreis das Wachstum bremsen könnte. Das Unternehmen prognostiziert für das kommende Geschäftsjahr bereits einen leichten Rückgang bei den erwarteten Verkaufszahlen.

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