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News - NVIDIA : Peinliche Panne: RTX-50-Karten mit zu wenigen Render-Units im Umlauf

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    Mit den neuen RTX-50-Grafikkarten ist NVIDIA stark ins neue Jahr gestartet, aber auch nicht ohne Pannen. Wie nun bekannt wurde, verfügen einige Exemplare über zu wenig ROPs.

    Die neuen RTX-Grafikkarten sind mittlerweile im Handel und erfreuen sich durchaus hoher Beliebtheit und magerer Verfügbarkeit. Nach und nach zeigen sich aber auch einige Probleme, wobei einmal mehr der 12VHPWR-Anschluss ein Thema ist.

    Wie nun bekannt wurde, gibt es aber noch ein weiteres Problem, denn einige Exemplare sind mit zu wenigen Render Output Units (ROP) in den Handel gelangt. So wird von RTX 5090 berichtet, die statt 176 ROPs nur 168 an Bord haben, auch bei der RTX 5070 Ti sind Modelle aufgetaucht, die 8 ROPs weniger als angegeben aufweisen.

    Mittlerweile hat NVIDIA das Problem auch offiziell bestätigt und eine Hausnummer angegeben, wie viele der neuen Grafikkarten betroffen sind und welche Auswirkung das Fehlen der ROPs hat.

    "Wir haben ein seltenes Problem festgestellt, das weniger als 0,5 % (ein halbes Prozent) der GeForce RTX 5090/5090D-, RTX 5080- und 5070 Ti-Grafikprozessoren betrifft, die über weniger ROPs als angegeben verfügen", so das Unternehmen in einer Stellungnahme gegenüber The Verge. "Die durchschnittliche Auswirkung auf die Grafikleistung beträgt 4 %, ohne Auswirkungen auf KI- und Rechen-Workloads. Betroffene Verbraucher können sich an den Hersteller der Grafikkarten wenden, um Ersatz zu erhalten. Die Produktionsanomalie wurde behoben."

    Andere Modelle von NVIDIA sollen nicht betroffen sein und bei der demnächst erscheinenden RTX 5070 soll der Fehler nicht mehr auftreten. Wer wissen will, ob er betroffen ist, kann sich beispielweise ein Tool wie GPU-Z herunterladen. Sollte eure RTX 5090 176 ROPs, eine RTX 5080 112 ROPs und eine RTX 5070 Ti 96 ROPs haben, ist alles in Ordnung. Werden jeweils 8 ROPs weniger angezeigt, gehört eure Karte zu den wenigen Ausnahmen, die ihr reklamieren könnt, wollt ihr nicht mit der etwas geringeren Performance leben. 

    Zu den Ursachen des Produktionsfehlers und warum es bei der Qualitätskontrolle nicht erkannt wurde, hat sich NVIDIA unseres Wissen nach bisher nicht geäußert.

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