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News - PlayStation 6 : Sony und AMD geben Details zur Technik preis

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Die kommende Konsole, vermutlich die PlayStation 6, dürfte mehrere ambitionierte Neuerungen enthalten, die Gameplay und Grafik weiter nach vorne bringen.

Sony und AMD haben im Rahmen eines neuen Entwicklergesprächs überraschend viele Details zu ihrer nächsten Hardware-Generation verraten. Zwar wurde die PlayStation 6 noch nicht offiziell angekündigt, doch die Aussagen von Sonys Systemarchitekt Mark Cerny und AMDs Gaming-Chef Jack Huynh lassen kaum Zweifel daran, dass die Arbeiten an der kommenden Konsole längst auf Hochtouren laufen.

Im Zentrum des Gesprächs stand ein gemeinsames Forschungsprojekt namens "Project Amethyst". Dabei entwickeln beide Unternehmen neue Grafik- und Prozessor-Technologien, die laut Cerny "in einigen Jahren in einer zukünftigen PlayStation zum Einsatz kommen" sollen. Was er damit meint, ist ziemlich eindeutig – und die beschriebenen Features klingen nach einem ordentlichen Technologiesprung.

So sollen die sogenannten Radiance Cores eine zentrale Rolle spielen. Diese speziellen Recheneinheiten übernehmen Aufgaben, die bislang Shader oder dedizierte Grafikprozessoren stemmen mussten, darunter komplexe Lichtberechnungen wie Raytracing und Path Tracing. Das Ziel ist eine deutliche Leistungssteigerung bei gleichzeitig niedrigerer Auslastung der GPU. AMD geht damit offenbar endlich den Schritt, den NVIDIA schon seit Jahren mit den dedizierten RT Cores verfolgt. 

Ergänzt werden diese Einheiten von sogenannten Neural Arrays, also kleinen, miteinander vernetzten Prozessorgruppen, die auf KI-gestützte Berechnungen spezialisiert sind. Sie sollen etwa beim Upscaling, bei der Objekterkennung oder der prozeduralen Animation helfen – und könnten damit auch für Spieleentwickler ein echtes Werkzeug der Zukunft werden.

Auch bei der Datenkompression wollen Sony und AMD neue Wege gehen. Laut Cerny arbeitet man an einer universellen Kompressionsmethode, die über die gesamte Grafikpipeline hinweg greift. Das würde bedeuten, dass Spiele künftig größere Texturen, dichtere Welten und schnellere Ladezeiten bieten können, ohne dabei an Speicher oder Bandbreite zu verlieren. Gerade bei 4K- und 8K-Inhalten soll dieser Ansatz für sichtbare Verbesserungen sorgen.

Das ist nicht nur für PlayStation-Fans erfreulich, die neuen Technologien dürften auch bei anderen AMD-Produkten wie Grafikkarten oder Chips für Handheld-PCs ihren Einzug halten. 

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