Preview - Red Dead Redemption 2 : Erstmals angespielt: Ein Meisterwerk, wie nur Rockstar es kann

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Matthias Grimm - Portraitvon Matthias Grimm
Detailverliebtheit und Perfektion, wie sie nur Rockstar beherrscht

Dass sich Rockstar Games für ihr erstes richtiges „Next Gen“-Spiel so lange Zeit gelassen haben, ist Red Dead Redemption 2 von der ersten Sekunde an anzusehen: Eine solche Detailverliebtheit und Perfektion im Design ist nur möglich, wenn man die Muse und Erfahrung hat, wie ausschließlich Rockstar sie vorweisen kann. Die Wildheit der Landschaft und die Schönheit, die sie ausstrahlt, wenn das Licht aus allen erdenklichen Winkeln auf sie fällt, machten schon den ersten Teil so einzigartig in seiner Erfahrung einer offenen Spielwelt und kommt auf den aktuellen Konsolen auf einem ganz neuen Level zur Geltung.

Der unbändige Wille, die Spielwelt an allen Ecken und Enden lebendig wirken zu lassen und dafür mit kleinen Ereignissen, Geschichten und Details geradezu vollzustopfen, ist beinahe schon protzig und kann nur von einem Entwickler geleistet werden, der seine Open-World-Spiele eben nicht im jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Trotz der schier uferlosen Menge kleiner und großer Elemente, mit dem Red Dead Redemption 2 das Spielerlebnis des ersten Teils an den Rändern erweitert, bleibt dieses im Kern unangetastet. Während sich Ubisoft, Sony, Nintendo & Co. in den letzten Jahren geradezu gezwungen sahen, an den Formeln für Open-World-Spiele ein paar Variablen zu ändern, ist Red Dead Redemption 2, angefangen bei den Dialogen auf dem Weg zum Missionsziel bis hin zum Fahndungslevel nach einem Überfall, durch und durch ein Rockstar-Spiel, wie man es kennt – aber eben auch liebt.

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