Komplettlösung - Sekiro: Shadows Die Twice : Komplettlösung, Tipps & Tricks, 100% Walkthrough, alle Kürbissamen, Gebetsperlen, Prothesen-Module

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Sekiro Komplettlösung: Der Abgrund vor der Kanonenfestung

Ihr steht bei der Figur des Bildhauers Versunkenes Tal vor einem Abgrund, seht im Hintergrund eine längliche Brücke und rechts daneben die Kanonenfestung, die ihr als Nächstes erreichen müsst. Der Weg dorthin ist besonders abenteuerlich und erfordert eine ganz spezielle Prothese: den Geladenen Schirm. Zur Erinnerung: Ihr erhaltet das gute Stück beim Schwarzhut-Dachs-Händler in der Ashina-Burg beziehungsweise im Gebäude mit dem Loch im Dach, ganz in der Nähe der Figur Altes Grab.

Zuerst einmal stellt ihr euch an den Rand des Abgrunds, schaut geradewegs nach unten und lokalisiert die kleineren Felsen mit den Baumwurzeln. Ihr müsst nun per Greifarm von einem Felsen zum nächsten hechten, ohne zwischendurch zu pausieren. Ihr werdet nämlich sogleich aus Richtung der Kanonenfestung beschossen, weshalb ihr ständig in Bewegung bleiben müsst.

Es folgt eine weitere schlechte Nachricht: Habt ihr den ersten größeren Felsen erreicht, greift euch ein Zwischenboss an. Eure Kontrahentin hört auf den feschen Namen Schlangenauge Shirafuji und gehört zum unangenehmsten, was das Spiel bislang zu bieten hat.

Zwischenboss Schlangenauge Shirafuji

Shirafuji trägt ein großes, massives Gewehr, mit dem sie euch verprügeln als auch abschießen kann. Meist startet sie mit einer Schlagkombination, gefolgt von einem weit streuenden Schuss. Die gute Nachricht: Ihr könnt all diese Aktionen stur abblocken. Nur wenn Shirafuji plötzlich stehen bleibt und euch für ein paar Sekunden anvisiert, dann folgt ein besonders kräftiges Geschoss. Wenn ihr dem nicht zur Seite ausweicht, dann erleidet ihr auch geblockt Schaden.

Des Weiteren müsst ihr auf ihren gefährlichen Angriff acht geben: Shirafuji dreht sich langsam um ihre eigene Achse und spiest euch mit ihrer Waffe auf, wobei sie verheerenden Schaden anrichtet. Springt so schnell wie möglich von ihr weg und nutzt die anschließende Pause zum Kontern.

Denn das ist euer eigentliches Problem: das Kontern. Shirafuji ist unberechenbar, was ihr Timing anbelangt. Ständig müsst ihr mit einem neuen Angriff rechnen und wenn ihr stur blockt, dann geht irgendwann eure Haltung zur Neige. Parieren ist natürlich eine Möglichkeit, was aber bei den unterschiedlich getimten Manövern eurer Gegnerin richtig schwer ist.

Obendrein könntet ihr theoretisch den meisten Angriffen per Sprung oder Seitwärtsschritt ausweichen. Jedoch müsst ihr auf einer relativ kleinen Plattform kämpfen, auf denen zahlreiche Steine stehen. Achtet deshalb stets auf eure Position und dass euch genug Platz zum Ausweichen zur Verfügung steht, während ihr einen Angriff von Shirafuji abwartet.

Es gibt immerhin ein paar Tricks, wie ihr den Kampf gegen Shirafuji dramatisch verkürzen könnt. Zum einen gibt es tatsächlich eine Möglichkeit, ihr einen heimlichen Todesstoß zu verpassen – obwohl ihr zu Beginn des Kampfes direkt vor ihr landet! Dazu müsst ihr rasch links an ihr vorbei rennen und am Rand des Felsen beziehungsweise neben einer Fackel auf eine kleine Stufe springen. Drückt euch sofort an die Wand und überquert den schmalen Sims, woraufhin ihr vor Shirafuji sicher seid.

Nun müsst ihr noch dafür sorgen, dass der Kampf abbricht und Shirafuji euch den Rücken kehrt. Geht deshalb ein Stückchen weiter, bis ihr die lange Brücke erreicht, die ihr bereits von Weitem gesehen habt. Sobald ihr euch dieser nähert oder sie gar überqueren wollt, werdet ihr von allen Seiten beschossen. Blind drüber zu rennen wäre demnach glatter Selbstmord.

Wenn ihr jedoch den Geladenen Schirm aktiviert, dann könnt ihr beliebig vor und zurück marschieren. So prallen sämtliche Geschosse einfach ab und ihr könnt euch weit genug von Shirafuji entfernen, bis der Kampf abbricht.

Sobald also die Vitalitätsanzeige eurer Gegnerin verschwindet, kehrt ihr zurück zum schmalen Sims und begebt euch auf die kleine Stufe über ihr. Wartet kurz und stellt sicher, dass Shirafuji euch auch tatsächlich den Rücken kehrt. Nun könnt ihr zu ihr hinab klettern und sie von der Seite erdolchen, um zumindest einen Todesstoß zu sparen.

Der zweite Trick ist die Sabimaru-Prothese, die ihr im Erdgeschoss der Ashina-Burg erbeutet habt. Schließlich ist Shirafuji eine Frau und anfällig auf den blauen Rost, der an der Klinge klebt. Wenn ihr sie damit nach einem ihrer fehlgeschlagenen Attacken überrumpelt, dann könnt ihr eurer Gegnerin viel Schaden zufügen und enorm viel Haltung abzobbeln.

Ansonsten könnt ihr mal wieder gezieltes Parieren üben oder auf den allseits beliebten Wirbelwind-Hieb setzen. Dieser bietet sich vor allem nach einem gefährlichen Angriff oder einem aufgeladenen Schuss an, sofern ihr rechtzeitig ausweichen konntet.

Habt ihr Shirafuji geknackt, dann erhaltet ihr die obligatorische Gebetsperle. Zudem findet ihr eine Handvoll Asche und einen Hang, der euch nach unten zu Magnetitschrott führt. Zudem solltet ihr bei einer der am Rand stehenden Fackeln vorsichtig in die Tiefe blicken, um einen Schützen mitsamt Gegenmittelpuder zu lokalisieren. Doch Vorsicht: Sobald ihr nach unten springt, werdet ihr wieder fleißig beschossen!

Tötet deshalb rasch den Schützen und spannt erneut den Geladenen Schirm auf. Wartet ein paar Salven ab und achtet auf das hallende Geräusch, das jeden Schuss ankündigt. So könnt ihr den richtigen Moment abpassen, wann ihr das Puder nehmt und dank eures Greifarms zurück nach oben springt.

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