News - Shenmue : Wird zum einflussreichsten Spiel aller Zeiten gekürt
- PC
- PS4
- One
- DC
Eigentlich dreht sich bei den BAFTA-Awards ja alles um Filme, doch die Akademie steckt seit geraumer Zeit auch einen Zeh in den See der Videospiele und die 21. Awards stehen kurz bevor. Zu diesem Zweck wurde eine Umfrage veröffentlicht, bei der aus einer vorgegebenen Auswahl die einflussreichsten Titel aller Zeiten gewählt werden konnten. Die Ergebnisse sind überraschend.
Am 8. April 2025 verleiht die British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) zum 21. Mal Awards in diversen Gaming-Bereich. Ansonsten ist die Akademie ja eher dafür bekannt, seit dem Jahr 1948 Filme auszuzeichnen.
>> Aus alt wird neu: Die 10 besten Spiele-Remakes <<
Im Vorfeld der Preisverleihung durfte jetzt die Community sprechen und bei einer Umfrage festlegen, welches Videospiel das Einflussreichste aller Zeiten ist. Die Auswahl bestand aus einigen Schwergewichten, die teils ganze Genres maßgeblich prägten.
So standen mit Half-Life und Doom wahre Meilensteine für First-Person-Shooter zur Auswahl und The Legend of Zelda: Ocarina of Time definierte unser Verständnis von Action-Adventures neu. Super Mario Bros. hingegen gehört in jede gut sortierte Jump-and-Run-Sammlung und Dark Souls stellte Rollenspiele komplett auf den Kopf.
In der Liste fanden sich aber auch aktuelle Titel, teilweise sogar aus diesem Jahr. Beispielsweise konntet ihr für Kingdom Come: Deliverance 2 abstimmen und auch Baldur's Gate III stand zur Auswahl.
Die finale BAFTA-Liste der einflussreichsten Videospiele aller Zeiten fällt auch wunderbar durchgemischt aus. Etwas komisch muten beispielsweise beide Half-Life-Teile an, mit Titeln wie Minecraft, Skyrim, Doom und Super Mario 64 finden sich aber definitiv auch einige valide Gewinner in der Liste.
Platz 1 mutet auf den ersten Blick allerdings durchaus seltsam an: Shenmue. Keine Frage, das Spiel von SEGA stellte 1999 alles auf den Kopf, was wir bis dahin zum Thema Open World kannten. Dennoch findet sich in der Liste einiges an harter Konkurrenz, weshalb der erste Platz nicht unverdient, aber doch nicht hundertprozentig passend wirkt.


Kommentarezum Artikel