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News - Skull & Bones : Neue Inhalte trotz lausiger Spielerzahlen

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Das Piraten-Abenteuer Skull & Bones schreibt weiterhin eine der ungewöhnlichsten Geschichten der jüngeren Videospielgeschichte. Obwohl der Titel nach etlichen Verschiebungen und mäßigen Kritiken auf einigen Plattformen mittlerweile mit dramatisch niedrigen Spielerzahlen kämpft, lässt Ubisoft das Projekt nicht im Stich. Ganz im Gegenteil: Der französische Publisher hat ein umfangreiches Inhaltspaket geschnürt, das den angeschlagenen Live-Service-Titel wieder attraktiver machen soll.

Die nackten Zahlen zeichnen derzeit ein düsteres Bild für das einstige AAAA-Prestigeprojekt. Auf der Vertriebsplattform Steam, wo die Spielerzahlen im Gegensatz zu den Konsolen öffentlich einsehbar sind, rutschte die Anzahl der gleichzeitig aktiven Kapitäne in den vergangenen Tagen regelmäßig unter die Marke von einhundert Spielern. Mitunter wurden zu Spitzenzeiten gerade einmal knapp über 170 Nutzer gleichzeitig registriert.

Zwar ist das Spiel auch über den Ubisoft-eigenen Launcher sowie auf PlayStation und Xbox spielbar, doch der Trend auf dem PC zeigt unmissverständlich, wie schwer es der Titel hat, sich im dichten Feld der Service-Games zu behaupten.

Trotz dieser gefährlichen Flaute im Spielerhafen liefert Ubisoft nun eine ganze Reihe von Neuerungen. Das kommende Update soll tiefgreifende Verbesserungen für die Verwaltung eurer Flotten mit sich bringen, darunter die Möglichkeit, mehr Schiffe pro Flotte zu registrieren. Zudem schraubt das Team an der Benutzeroberfläche und der allgemeinen Menüführung, um den Spielfluss zu optimieren.

Für kooperative Spieler wird die maximale Gruppengröße angehoben, und auch der Fortschritt im Smuggler Pass soll künftig spürbarer vorangehen. Abgerundet wird das Paket durch überarbeitete Ranglisten und neue spielerische Herausforderungen auf hoher See.

Dass Ubisoft so vehement an Skull and Bones festhält, sorgt in der Community durchaus für Diskussionsstoff. Viele Spieler ziehen Vergleiche zu anderen Titeln des Publishers, wie dem Shooter XDefiant, bei dem nach sinkenden Nutzerzahlen deutlich schneller die Reißleine gezogen wurde. Bei dem Piratenspiel scheinen jedoch auch vertragliche Verpflichtungen und die langjährige, kostspielige Entwicklungszeit eine Rolle zu spielen, die ein einfaches Aufgeben für den Konzern erschweren.

Mit den neuen Komfortfunktionen und den erweiterten Flotten-Optionen hofft das Studio nun, zumindest die verbliebene, loyale Kern-Community bei Laune zu halten. Ob diese Updates ausreichen, um neue oder ehemalige Spieler auf die Server zu locken, bleibt allerdings fraglich.

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