News - "PewDiePie ein Ende bereiten" : Riesenwirbel um Aussage einer Ubisoft-Mitarbeiterin

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    Eine Ubisoft-Mitarbeiterin hat sich öffentlich kritisch, aber unglücklich zu PewDiePie geäußert. Das soll nun Konsequenzen gehabt haben.

    PewDiePie, der bislang größte YouTuber ist umstritten, nicht zuletzt, da er immer wieder durch rassistische oder antisemitische Bemerkungen auffällt. In einem aktuelleren Video hat der Schwede Werbung für einen Kanal gemacht, der judenfeindliche Inhalte verbreitet. Berechtigterweise wird dieser Umstand erneut hitzig kritisiert und brachte auch das Fass von Dianna Lora zum Überlaufen, einer Ubisoft-Mitarbeiterin, die an The Division 2 mitwirkt.

    Durch einen Tweet, mit dem sie öffentlich auf PewDiePies neuestes Video reagierte wurde sie selbst aber zum Mittelpunkt der Diskussion statt diese auf das eigentliche Thema zu lenken. Darin sagt sie (Übersetzung): "Genug ist genug. Gaming-Industrie: Ich brauche euch, um dem Typen ein Ende zu bereiten. Du weißt GENAU, wer du bist. Beendet die Verbindungen mit ihm... JETZT." Wer hier einen Aufruf zum Boykott von PewDiePie liest, liegt vermutlich nah an der Intention von Lora. Doch im Internet kommt es schnell zu Missverständnissen und so sahen einige Netzpersönlichkeiten darin einen öffentlichen Aufruf zum Mord von Felix Kjellberg, so PewDiePies bürgerlicher Name.

    >> Forbes -  Dieser Siebenjährige verdient sehr viel mehr PewDiePie

    Der Streamer und selbsternannte Künstler CrimZon beispielsweise zählt dazu und reißt Loras Aussage, aus dem Kontext. "Vor wenigen Tagen rief die Ubisoft-Mitarbeiterin Dianna Lora öffentlich zum Mord am YouTuber PewDiePie auf. Ich scherze nicht. Das ist aus der AAA-Gaming-Industrie geworden." Selbstverständlich lässt die Aussage von Dianna Lora Spielraum für Interpretationen, einen Mordaufruf wirkt allerdings weit hergeholt. Dennoch ist gerade die Mehrdeutigkeit ihrer Worte das strittige Thema.

    Anderen Kommentatoren zufolge hat Lora es versäumt, die Bedeutung ihres Tweets eindeutig klarzustellen und ihn als ihre eigene Meinung, nicht die von Ubisoft zu kennzeichnen, zudem hätte sie ihren Tweet auch löschen können. Berichten zufolge wurde inzwischen ihr Arbeitsverhältnis mit Ubisoft beendet, da sich der Unternehmensnahme in ihrer Twitter-Biographie befand. Gesichert ist nur, dass ihr Profil inzwischen privat ist und der Begriff "Ubisoft" aus der Account-Beschreibung entfernt wurde.

    Was meint ihr? Wäre eine Entlassung gerechtfertigt? War die Bedeutung ihrer Aussage von Anfang an überhaupt missverständlich? Verratet es uns in den Kommentaren.

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