News - Spielemarkt China : Zensur: Regierung verbietet Blut, Poker und mehr

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    In China hatten Videospiele bisher schon mit strengen Auflagen zu kämpfen. Doch nun folgen weitere Verbote ...

    Die chinesische Regierung hat unlängst die Vorgaben verschärft, die Videospiele erfüllen müssen, um auf dem dortigen Markt erscheinen zu dürfen. Diese Regeln sind derart krass, dass sie nicht nur bestimmte Inhalte vollständig verbieten, sondern bestimmte Genres praktisch vom Markt verbannen.

    Die Darstellung von Blut und Leichen ist inzwischen vollständig ausgeschlossen. Bislang konnte der eigentlich rote Lebenssaft noch anders eingefärbt werden, doch auch das ist nicht mehr zulässig. Aber auch dem Glücksspiel erteilt man eine Absage, denn Mahjong und Poker sind fortan ebenfalls verboten. Auch die Thematisierung bestimmter Inhalte aus Chinas kaiserlicher Vergangenheit, beispielsweise Harem oder Konkubinen, ist tabu.

    Als Grund für die schärferen Regeln wird ein möglicher negativer Einfluss von Gewalt und Glücksspiel auf Kinder und Jugendliche genannt. Für die Überprüfung der Spiele richtete die chinesische Regierung ein eigenes Komitee ein. Erfüllt ein Titel die Kriterien nicht, können seitens Entwickler oder Hersteller entsprechende Anpassungen vorgenommen werden. Geschieht das nicht, wird eine Veröffentlichung untersagt.

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