News - Sony : Sony verliert gleich zweimal vor Gericht ...
Gleich zweimal musste sich Sony vor Gericht dem Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) geschlagen geben. In Zukunft müssen Preiserhöhungen und Änderungen bei den Online-Funktionen von Spielen transparenter gestaltet werden. Für Spieler sind das natürlich großartige Nachrichten.
Zunächst einmal ging es in der Klage um die Art, wie Sony Preiserhöhungen für sein Playstation-Plus-Angebot durchführen wollte. Bisher gab Sony Kunden einfach 60 Tage vor der Preiserhöhung Bescheid, mit dem Hinweis, dass man ja kündigen könne. Dieses "Wenn es dir nicht passt, dann kannst du ja kündigen"-Prinzip hielt der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) für unfair und sollte damit auch recht behalten.
Tatsächlich reicht eine einfache Ankündigung laut VZBV und nicht aus. Das sah das Gericht jetzt auch so. In Zukunft müssen die Nutzer aktiv der Preiserhöhung zustimmen. Ähnliche Urteile gab es in der Vergangenheit auch für Netflix und Spotify.
Des Weiteren beklagte der VZBV die Handhabe des Spieleangebots und deren Online-Funktionen. In seinen AGBs hatte Sony sich vorbehalten, das Angebot an Spielen und Online-Funktionen jederzeit einschränken zu können. Dies sei den Nutzern laut Gericht jedoch "nicht zumutbar".
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Rechtskräftig sind die Entscheidungen des Gerichts allerdings nicht, denn Sony hat bereits Berufung eingelegt. Bleibt abzuwarten, wie der Bundesgerichtshof (BGH) über die Nichtzulassungsbeschwerde entscheiden wird. Welche Auswirkungen das Urteil genau haben könnte, ist noch nicht bekannt. Im Zweifelsfall könnte es sogar zu Rückzahlungen an betroffene Spieler kommen. Allerdings hat Sony vorsichtshalber die vom Urteil betroffenen Stellen in den AGBs von PS Plus angepasst.
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