Länderauswahl:
Du wurdest von unserer Mobile-Seite hierher weitergeleitet.

News - Tencent : Schließt Studio nach nur fünf Jahren

    Von  |  | Kommentieren

    Der Nächste bitte ... Tencent zieht sich weiter aus westlichen Gefilden zurück und schließt ein Studio in Montreal. Die kanadische Niederlassung der TiMi Group wurde erst vor fünf Jahren aufgebautr und hat bisher genau null Spiele veröffentlicht. 

    Und wieder macht ein Studio dicht. Wie nun bestätigt wurde, sieht TiMi Montreal seinem Ende entgegen. TiMi Montreal gehört zur chinesischen TiMi Group, die wiederum im Tencent-Konzern angesiedelt ist. Damit wird ein weiteres nordamerikanisches Studio unter chinesischer Führung geschlossen. Die Schließung tauchte zunächst in vereinzelten Meldungen von Entwicklern auf LinkedIn auf.

    Das Studio wurde 2021 gegründet unter der Leitung von Ashraf Ismail, dem früheren Creative Director von Assassin's Creed: Valhalla, und sollte ursprünglich AAA-Titel im Open-World-Bereich entwickeln.Bisher wurde allerdings nie ein Titel angekündigt und auch über die Mitentwicklung anderer Spiele ist bisher nichts bekannt. 

    Die TiMi Studio Group startete 2008 als Jade Studio in Shenzhen und wurde über die Jahre kontinuierlich ausgebaut. 2014 folgte ein Merger mit weiteren chinesischen Studios zur TiMI Group, woraufhin stark in den Mobile-Bereich investiert wurde mit Titeln wie Honor of Kings. Nach deren Erfolg wurde die Gruppe auch international ausgebaut und ging unter anderem auch eine Partnerschaft mit Activision für Call of Duty Mobile ein. 

    2020 wurden dann auch Niederlassungen in Nordamerika gegründet, darunter Team Kaiju (geschlossen 2023) und eben TiMi Montreal. Mittlerweile ziehen sich sowohl Tencent als auch deren Subunternehmen immer mehr aus Nordamerika zurück, zum einen aufgrund der höheren Entwicklungskosten, zum anderen auch aufgrund der Einstufung von Tencent als "chinesisches Militärunternehmen" durch das amerikanische Verteidigungsministerium. 

    Wie viele Mitarbeiter bei TiMi Montreal von der Schließung betroffen sind, ist bisher nicht bekannt. 

    Kommentarezum Artikel