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News - The Elder Scrolls: Blades : Das war's, Bethesda zieht den Stecker

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Bethesda legt nach The Elder Scrolls: Legends nun auch den Mobile-Titel The Elder Scrolls: Blades auf Eis. Nicht, dass noch viele daran gedacht hätten, dass das Spiel überhaupt existiert. Damit bleibt bis auf weiteres nur noch ein Mobile-Spin-off der Reihe übrig. 

Bethesdas Versuche, im Mobile-Genre langfristig Fuß zu fassen, scheinen eher im Sand zu verlaufen. Nachdem Anfang 2025 bereits das Sammelkartenspiel The Elder Scrolls: Legends eingestellt wurde, geht in Kürze auch The Elder Scrolls: Blades vom Netz. Der Mobile-Titel wurde 2020 veröffentlicht, konnte aber nie wirklich aus dem Schatten der großen Brüder heraus treten. 

Am 30. Juni 2026 will Bethesda sich nun endgültig von The Elder Scrolls: Blades verabschieden. Übrig bleibt damit nur noch The Elder Scrolls: Castles auf den mobilen Plattformen. 

The Elder Scrolls: Blades fühlte sich ein bisschen an wie ein Experiment, bei dem Bethesda Game Studios versucht hat, die große, frei begehbare Welt von The Elder Scrolls V: Skyrim in kleine, leicht konsumierbare Portionen zu schneiden. Das Ergebnis ist ein Spiel, das zwar optisch und thematisch klar zur Reihe gehört, sich aber komplett anders anfühlt.

Ihr bewegt euch nicht durch eine offene Welt, sondern klickt euch von Auftrag zu Auftrag. Diese führen euch in instanzierte Dungeons, die oft wie Baukästen wirken. Mal eine Höhle, mal eine Ruine, mal ein Schlossgang, alles hübsch präsentiert, aber selten wirklich überraschend. Der Flow ist darauf ausgelegt, dass ihr kurz reinschaut, ein paar Gegner umhaut und wieder rausgeht. Das passt zum Mobile-Ansatz, nimmt dem Ganzen aber genau die Magie, die die Reihe sonst ausmacht.

Der Kampf selbst ist simpel gehalten und eher reaktiv. Ihr blockt im richtigen Moment, schwingt eure Waffe und setzt gelegentlich Fähigkeiten ein. Das funktioniert solide, hat aber nie die Tiefe oder das Chaos, das man aus den großen Teilen kennt. Parallel dazu baut ihr eure Heimatstadt wieder auf, Stein für Stein. Das klingt erst mal motivierend, entwickelt sich aber schnell zu einem typischen Free-to-play-System, bei dem ihr Ressourcen sammelt und auf Bauzeiten wartet. Genau da verlor das Spiel für viele seinen Reiz, weil Fortschritt oft ausgebremst wird.

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