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News - The Order: 1886 : Darum gab es am Ende kein Sequel

  • PS4
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2015 veröffentlichte Sony The Order: 1886 für die PlayStation 4, einen Nachfolger erhielt das Exklusivspiel aber nicht. Warum eigentlich?

Die etwas Älteren unter uns erinnern sich vermutlich noch an den Titel The Order: 1886, der von Sony im Jahr 2015 exklusiv für die PlayStation 4 veröffentlicht wurde. Entwickelt wurde das cineastische Abenteuer mit seiner immersiven Singleplayer-Kampagne von Ready at Dawn, die jedoch keine Chance dazu erhielten, eine Fortsetzung im althistorischen London umzusetzen. Warum eigentlich?

In einem Interview hat sich nun mit Andrea Pessino der Co-Gründer von Ready at Dawn genau zu dieser Frage geäußert. Demnach sollen weniger die Verkaufszahlen des Spiels sondern vielmehr die eher durchschnittlichen Bewertungen eine Rolle gespielt haben.

"Ich glaube nicht, dass es die Verkaufszahlen waren - ich denke es war eher die kritische Rezeption", so Pessino. "Sony ist eine sehr stolze Gruppe und das zurecht. Wären die Wertungen einfach nur in den 70ern gelandet, würden wir jetzt ein Sequel haben; davon bin ich überzeugt."

Pessino bezieht sich mit den 70ern konkret auf den Metacritic-Score von The Order: 1886, der sich nach dem Launch bei durchschnittlichen 63 eingependelt hat. Die Spieler nahmen den Titel damit weniger gut auf, als das Presse-Reviews vermuten ließen, denn in Tests schnitt das Spiel weitestgehend recht gut ab.

Hätte es eine Fortsetzung gegeben, wäre diese wohl im Jahr 2018 auf den Markt gekommen - zumindest wenn alles nach Plan gelaufen wäre. Das Sequel wäre dann womöglich auch ambitionierter ausgefallen, denn Pessino räumte auch ein, dass viele innovative und fordernde Segmente des Spiels schlussendlich zu Cinematics wurden: "Eines der Probleme war, dass soviel geschnitten werden musste. Viele der subtileren narrativen Teile gingen dadurch verloren und Dinge, die eigentlich interaktiv hätten sein sollen, wurden eher zu einem Film", so der Co-Gründer des Entwicklers weiter.

Um The Order: 1886 der eigentlichen Planung entsprechend umsetzen zu können, hätte man ein weiteres Jahr Entwicklungszeit benötit, "das ist die Realität", so Pessino abschließend. Dieses habe man jedoch nicht eingeräumt bekommen.

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