Test - Tom Clancy's The Division 2 : Teil 2: Willkommen im High-Level-Game

  • One
Von Kommentieren

Interessant ist dabei, dass im Gegensatz zum ersten The Division die komplette Open-World-Umgebung weiter genutzt wird, und zwar dynamisch. Während ihr euch in neuen Nebeneinsätzen und Hauptmissionen der neuen Fraktion widmet, bricht in der Stadt der Kriegszustand aus. Hyenas, Outcasts, True Sons, Black Tusks und auch eure Kameraden liefern sich offene Gefechte in der Metropole. Das sorgt dafür, dass sich ständig etwas verändert und aus Washington ein immerwährender Action-Sandkasten wird.

Einmal mehr könnt ihr Kontrollpunkte übernehmen, um an fette Beute zu gelangen. Erneut könnt ihr euch den zahlreichen Events in der Spielwelt widmen und Erfahrungspunkte sammeln. Statt der früheren Projekte erwarten euch diesmal Tages- und Wochenaufgaben ähnlicher Art, wobei auch die Dark Zone nicht zu kurz kommt.

Gear Score statt Charakterlevel

Das Charakterlevelsystem wird durch den Gear Score und die Weltränge ersetzt. Ihr startet im ersten Weltrang, in welchem euch Gegner der Stufe 31 erwarten. Den Gear Score kennt ihr aus dem ersten Teil, ein Levelsystem für eure Ausrüstung, an deren Wert sich gefundene neue Beute orientiert und das euren Zugang zu den Welträngen steuert. Selbige werden aktiviert, sobald ihr eine bestimmte Stufe des Gear Score erreicht.

Da eure Gegner nicht nur mit Wasser kochen, werden nun Setboni und Mods immer wichtiger, wobei ihr sowohl Waffen und Rüstungsteile, als auch eure technischen Spielzeuge mit Mods ausstatten könnt. Hinzu kommen die Spezialisierungen, die mit dem Auftauchen der Black Tusk freigeschaltet werden. Wahlweise könnt ihr als Sharpshooter, Demolitionist oder Survivalist in den Einsatz gehen. Das bringt euch jeweils eine besondere Waffe mit hohem Schaden ein, die aber nur über stark begrenzte Munitionsvorräte verfügt, die ausschließlich per Drop von Gegnern aufgefüllt werden können.

Jede Spezialisierung verfügt über einen kompletten Skilltree mit neuen aktiven und passiven Perks. Punkte hierfür erhaltet ihr durch das Absolvieren von Black-Tusk-Einsätzen. Ihr könnt prinzipiell alle drei Spezialisierungen freischalten und aufleveln, Punkte gibt es jedoch nur für die jeweils aktuell aktivierte. Dank neuer Missionen könnt ihr überdies die noch fehlenden SHD-Punkte für eure Gadgets erlangen.

Die vierte Fraktion macht es spannend

Die neue Fraktion der Black Tusk bildet gegenüber den anderen drei Parteien eine noch etwas heftigere Herausforderung. Die K.I. ist aggressiver und flinker als die der True Sons. Vor allem aber haben die Black Tusk so einige Tricks im Köcher, denn auch sie verfügen über technische Gadgets. Dazu gehören sowohl Drohnen verschiedener Art als auch mobile Geschütze mit heftiger Panzerung. Fies sind Störgranaten, die einen EMP-Puls senden, der eure technischen Helferlein blockiert.

Wir machen Washington D.C. sicherer - 4er-Zocksesssion zu Tom Clancy's The Division 2
Felix, Andi, Sascha und Flönz machen die Straßen von Washington D.C. sicherer in ihrer 4er-Koop-Zocksession mit Tom Clancy's The Division 2.

Hinzu kommt, dass in den Straßen von Washington mehr los ist als zuvor. Mitunter könnt ihr durchhuschen, wenn sich Trupps von Hyenas und Black Tusk eins auf die Nuss geben. Ihr könnt aber durchaus das Pech haben, dass sich beide Trupps gegen euch wenden. Immer und überall droht Gefahr: So überraschte uns bei der Eroberung eines von Hyenas gehaltenen Kontrollpunkts eine gewaltige Kampfdrohne der Black Tusk, die auf alles feuerte, was sich bewegt und die wir nur mit Mühe vom Himmel holen konnten. An einem anderen Kontrollpunkt, diesmal von den Black Tusk gehalten, mischte sich auf einmal ein Outcast-Boss ein und ließ uns als lachenden Dritten zurück, weil wir nur noch die Überlebenden beseitigen mussten.

Das High-Level-Game bietet somit eine Menge Dynamik und noch mehr Inhalt. Die Feuergefechte sind schneller, brachialer, aber immer noch fair. Die berüchtigten „Bullet Sponges“ sind auch in diesem Abschnitt nicht zu entdecken, ausgenommen schwergepanzerte Bosse. Und dann wären da auch noch die Dark Zones, in denen es zurzeit noch recht ruhig zugeht, solange die meisten Spieler sich noch durch die Kampagne beißen. Aber auch dort merkt man spürbare Veränderungen, die den Spielspaß im Vergleich zum ersten Teil auf Dauer durchaus erhöhen können.

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel