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News - Wonder Woman : Comic-Autorin: "Spiel war wunderschön und umfangreich"

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Die Nachricht von drei Studioschließungen unter dem Warner-Schirm schlug ein wie eine Bombe. Einer der Kollateralschäden ist das angekündigte Wonder-Woman-Spiel und das scheint ein Verlust zu sein.

Die Fehlentscheidungen von Warner haben nun Wirkung gezeigt, insbesondere der 200-Millionen-Dollar-Flop von Suicide Squad: Kill the Justice League. Warner hat gleich drei Studios dicht gemacht, darunter auch Monolith Production, ein altehrwürdiges Studio, das uns Perlen wie No One Lives Forever, F.E.A.R., die beiden Mittelerde-Titel und das faszinierende Nemesis-System eingebracht hat.

Zudem hatte Monolith mit Wonder Woman ein weiteres Superheldenspiel in der Pipeline, das nun wohl niemals das Licht der Welt erblicken wird. Schade drum, glaubt man der erfahrenen Comic-Autorin Gail Simone, die viele Ausgaben von Wonder Woman verfasst hat und als langjährige Beraterin für das Spiel tätig war.

Auf X/Twitter schrieb sie: "Es war wunderschön anzusehen. Ich werde aus verschiedenen Gründen keine Details nennen, aber es wurde alles getan, um dieses Spiel nicht nur an sich großartig, sondern auch zu einem großartigen Wonder Woman-Spiel zu machen. Ein episches Vorzeigestück. Und das alles verdanken wir dem Team. Jeder, der daran mitgearbeitet hat, hat sein Bestes gegeben. Programmierer, Künstler, Designer, alle. Ich weiß nicht, ob ich jemals mit einem Team zusammengearbeitet habe, dem es wichtiger war, dass das Endprodukt perfekt ist."

"Sie haben dafür gesorgt, dass es WW und DC-Lore zu jedem Aspekt des Spiels gibt", schrieb sie. "Es war aufregend und eine Ehre, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Ich weiß, dass es viele Schuldzuweisungen gibt, aber alle, mit denen ich zusammengearbeitet habe, sowohl von Monolith als auch von WB, waren enthusiastisch und unterstützend. Alle wollten das beste Spiel aller Zeiten machen."

Durchaus nicht ganz unwahrscheinlich, hatte Monolith doch in der Vergangenheit durchaus ein Herz für ungewöhnliche Titel, auch wenn das Studio zuletzt nur selten etwas veröffentlicht hat. In Wonder Woman sollte auch das einzigartige Nemesis-System des Studios zum Einsatz kommen. Das Nemesis-System wurde erstmals im Spiel Mittelerde: Mordors Schatten im Jahr 2014 eingeführt. Es handelt sich um eine innovative Spielmechanik, die dynamische KI-Interaktionen mit Gegnern ermöglicht. Diese Gegner erinnern sich an frühere Begegnungen mit dem Spieler und reagieren auf unterschiedliche Weise darauf. Das System ermöglicht es Gegnern, Rivalitäten oder Loyalitäten zu entwickeln, sowohl untereinander als auch gegenüber dem Spieler. 

Trotz der Schließung von Monolith Productions behält Warner Bros. die Rechte an dem Nemesis-System, sodass es bis 2035 von keinem anderen Entwickler genutzt werden kann. Ob es aber überhaupt nochmal zum Einsatz kommt, bleibt nun abzuwarten.

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