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Preview - Batman: Arkham City : Die Stadt der Superschurken

  • PC
  • PS3
  • X360
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Geometrie auf Batman-Art

Den Sieg zu feiern, bleibt nicht viel Zeit, denn plötzlich taucht der Laserpunkt einer Scharfschützenwaffe auf Catwomans Wange auf. Nach Rettung in letzter Sekunde kann unser Held seine detektivischen Fähigkeiten einsetzen. So gilt es, sowohl das Einschussloch in einem Fenster als auch auf dem Boden des Gerichtsgebäudes zu finden. Durch die Verlängerung der Linie zwischen den beiden Punkten lässt sich feststellen, dass der Schuss von der Spitze eines Kirchturms abgegeben wurde.

Am Kircheneingang wird Batman von Harley Quinn überrascht, die ihn mit Beleidigungen eindeckt, bevor sie ihn mit vier Schlägern zurücklässt. Auch hier wäre ein Frontalangriff Selbstmord und so kommt die neue Rauchbombe zum Einsatz, die es dem Helden erlaubt, sich zunächst unerkannt aus dem Staub zu machen und jeden Gegner einzeln auszuschalten. Während des Nahkampfs gegen einen Feind mit schwerer Rüstung greift die Fledermaus auf die Beat-down-Attacke zurück, eine Kombination von mehreren Faustschlägen, die das Gegenüber fix aus den Latschen haut. Und falls einer der bösen Buben Geiseln nehmen sollte, hilft eine von hinten angesetzte Beinschere, um die Situation ohne Blutvergießen zu lösen.

Jokers Überraschung

An der Spitze des Kirchturms angekommen, stellt Batman schließlich fest, dass ihm sein Lieblingsfeind Joker eine kleine Überraschung hinterlassen hat. Diese ist ziemlich explosiv und so bleibt unserem Helden nichts anderes übrig, als aus einem Glasfenster zu springen, bevor der Turm nach der Explosion spektakulär in sich zusammenkracht. Und dies bedeutete dann auch das Ende der Demo.

Eine neue Mechanik haben sich die Entwickler bei den Riddler-Rätseln und -Trophäen einfallen lassen. So trifft der dunkle Ritter in Nahkämpfen immer wieder auf speziell markierte Informanten. Während er die anderen Schläger ausschaltet, muss der Informant überleben, damit man ihn nach dem Kampf befragen kann. Dies deckt auf der Karte die Standpunkte von neuen Rätseln oder den Standort der zu sammelnden Trophäen auf. Bringt man den Informanten hingegen um, muss man auf die hilfreichen Karteneinträge verzichten.

Atmosphärisches Verbrecherviertel

Grafisch hinterlässt Batman: Arkham City einen hervorragenden Eindruck. Die Spielumgebung zeigt sich zur nächtlichen Stunde sehr atmosphärisch ausgeleuchtet und auch die Kostüme der Figuren, egal ob Batman, Catwoman oder Harley Quinn, scheinen bezüglich ihres Detailgrads nochmals einen Sprung nach vorne gemacht zu haben. Hinzu kommt, dass das Spiel zumindest auf Englisch über eine hervorragende Sprachausgabe verfügt.

Fazit

Martin Steiner - Portraitvon Martin Steiner
War schon der erste Teil ein hervorragendes Spiel, setzt Batman: Arkham City dem Ganzen noch eins drauf. Dank der großen Umgebung kommt das Gefühl einer offenen Welt auf, die hoffentlich zur Erkundung auch abseits der Hauptgeschichte einlädt. Das mit weiteren Manövern ausgestattete Kampfsystem sowie die Möglichkeit, Spuren zu untersuchen und daraus Schlüsse zu ziehen, machen jetzt schon Lust auf mehr. Falls nichts mehr schiefgeht, darf der dunkle Ritter noch in diesem Jahr einen weiteren großen Spielauftritt absolvieren.

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