News - Diablo IV : Diablo-Chef Rod Fergusson verlässt Blizzard
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Nach fünf Jahren an der Spitze der Diablo-Reihe verlässt Rod Fergusson Blizzard und Microsoft, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Die Diablo-Teams sollen aber auf zukünftige Projekte gut vorbereitet sein.
Rod Fergusson – die prägende Stimme und Führungskraft hinter dem Diablo-Franchise – hat offiziell seinen Abschied von Blizzard Entertainment und Microsoft bekannt gegeben. In einem Post auf seinem X-Account schrieb er: „Nach fünf Jahren, in denen ich das Diablo-Franchise mit vier großen Veröffentlichungen vorangetrieben habe, ist es Zeit, Blizzard/Microsoft – Schwert in der Hand – zu verlassen und zu sehen, was als Nächstes kommt.“
After five years of driving the Diablo franchise forward with four big launches, it's time for me to step away from Blizzard/Microsoft, sword in hand, and see what's next. The teams are set up for success, with an exciting slate of releases ahead. I'm incredibly proud of what… pic.twitter.com/Fsh4gjmgVl
— Rod Fergusson (@RodFergusson) August 8, 2025
Während seiner Amtszeit als leitender Entwickler verantwortete Fergusson maßgeblich die Releases von Diablo II: Resurrected, Diablo Immortal, Diablo IV sowie der Erweiterung Vessel of Hatred. Blizzard-Präsidentin Johanna Faries würdigte seinen Einsatz mit den Worten: „Für die Führung einer Franchise wie Diablo braucht es seltenes Talent, Vision und Zusammenarbeit. Danke, Rod, dass du all das in Hülle und Fülle eingebracht hast. Sanctuarys Zukunft ist durch deinen Einfluss heller.“
Auch Microsoft Gaming-Chef Phil Spencer zeigte sich beeindruckt und betonte öffentlich: „Du hast Stärke, Höllenfeuer und Vision in eine der ikonischsten Franchises der Branche gebracht. Diablo IV mit dir zu spielen, war ein Fest – danke für alles, was du dem Spiel und der Community gegeben hast.“
Angesichts des Abschieds von Fergusson stellt sich die Frage: Wie geht es weiter mit Diablo? Die Teams sollen in eine vielversprechende Zukunft steuern – geplant ist bereits eine weitere Erweiterung, die wir aber frühestens 2026 erwarten können, sowie neue Inhalte und Crossover-Events noch in diesem Jahr.
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Fergussons Abschied ist bemerkenswert, denn es ist nicht das erst Mal, dass er sich von der Microsoft-Familie trennt, nachdem er zuvor bereits leitende Rollen bei The Coalition (Gears of War) innehatte. Über seinen nächsten Karriereschritt hüllt er sich noch in Schweigen, aber natürlich gibt es bereits Spekulationen über eine mögliche Rückkehr zu BioShock 4 oder ein anderes großes AAA-Projekt.
Für die Diablo-Community bleibt Fergusson ein prägendes Gesicht – teils hochgeschätzt für seine Fähigkeit, Projekte zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen, teils umstritten wegen Entscheidungen wie etwa der Monetarisierungsrichtung bei Diablo Immortal. Doch mit seinem Abschied beginnt ein neues Kapitel und viele Augen richten sich nun auf Blizzard: Wer übernimmt, und wohin führt der Weg von Sanctuary?

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